Gefahr durch Chemikalie in Plastikverpackung
Nachdem die Chemikalie Bisphenol A (BPA) bereits wegen Gesundheitsgefährdung in Babyschnullern und -nuckeln für Furore gesorgt hat, berichten nun Forscher, dass dieser Stoff auch Frauen und Männern Probleme macht. Anscheinend haben Männer nach intensivem Kontakt mit Bisphenol A Errektions- und Ejakulationsprobleme sowie erhöhtes Prostatakrebsrisiko. Bei Frauen tritt erhöhtes Brustkrebsrisiko auf. Vielfach wird von Leberschädigungen und Herzerkrankungen sowie Diabetes in Zusammenhang mit Bisphenol A berichtet.
Bisphenol A wird oft in Plastikwaren und -verpackungen verwendet. Es ist in diesen leichten Kunststoffverpackungen, die so ziemlich um jedes Produkt sind. Die Chemikalie wird langsam an die in der Verpackung enthaltenen Lebensmittel abgegeben. Auch von Kinderspielzeug wird es an die Kids abgegeben, teilweise in sehr bedenklicher Menge.
Babys sollten daher wieder Fläschchen aus Glas bekommen und Schnuller aus Naturkautschuk.
Auf der Homepage von Bisphenol A liegen Test vor, dass keine Gefährdung möglich ist, allerdings sind diese Tests teilweise von 1995. Neueste Studien an Ratten sehen anders aus. Bei den darauf folgenden Tests an Menschen wiesen sie Bisphenol A bei 90% der Probanten im Urin nach
Warum benötigen wir immer und überall Plastik? Warum müssen Lebensmittel in Plastik verpackt werden, wenn es genausogut anders geht. Wie bereits erwähnt orientieren sich die Verbraucher neu und vielerorts im Supermarkt kaufen die Leute lieber unverpackt ein. Immer mehr Menschen gehen auf den Wochenmarkt oder zum Biobauern um die Ecke oder ins Reformhaus. Weil es hier eben die unverpackten nahezu unbelasteten Lebensmittel gibt. Ist es denn nötig, dass die Bananen eingeschweisst sind?
Auch in vielen weiteren Produkten findet sich Bisphenol A.
Macht Euch mal den Spaß und gebt bei Ökotest.de in der Suche Bisphenol A ein, Ihr werdet staunen wo das Zeug überall ist:
- Schwimmhilfen,
- Kinderspielzeug,
- Wasserkocher (Bisphenol A wird vermehrt durch erhitzen freigesetzt),
- Beißringe,
- Tierspielzeug,
- Küchenmaschinen,
- Aluflaschen, etc.
Quellen und weitere Infos zu BisphenolA:
Umweltbundesamt
endocrinetoday
BisphenolA
Die Zeit
Babyartikel
Sat1 - Bericht des Umweltamtes
Ökotest.de
Bild von pixelio.de-siepmannH







