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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise

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KircheWie wir unser Leben leben und welche Spuren wir hinterlassen ist ungewiss und kann sich täglich durch unsere Taten ändern. Doch eines ist unser ganzes Leben lang sicher: 

Der Tod kommt zu uns allen.

Dabei möchte aber gar niemand an ihn denken, gerade so als ob man ihm dadurch entkommen könnte. Dabei ist es wichtig schon im Leben zu regeln was nach dem Tod passieren soll.




Leider kümmert sich kaum jemand zu Lebzeiten um seinen Tod und dann stehen die Hinterbliebenen voller Trauer vor vielen Fragen.Ich möchte Euch heute helfen an Euren Tod zu denken und wie Ihr Euch z.B. Trauerfeier und Bestattung wünscht. Und vielleich verliert der Tod dadurch ein wenig seinen Schrecken, wenn man weiß, dass alles erledigt ist damit die Lieben gut versorgt sind und das Richtige tun.

Wie hoch sind die Kosten?

Eine Beerdigung kostet viel Geld. Dazu gehören folgende Punkte
  • Bestatter (je nach Bestattungsart 2.000,- bis 4.000,-)
  • Steinmetz (ca. 3.000,-)
  • Gärtner/Florist (ca. 500,-)
  • Friedhofsgebühren (ca. 2.000,-)
  • Urkunden (ca. 150,-)
  • Trauerfeier, Music, etc (ca. 1.000,-)
Natürlich weichen die Kosten von Stadt zu Stadt ab und sind ebenso abhängig von der Wahl der Bestattung wie auch der Grabart, Umfang der Feier sowie die höhere Qualität (z.B. des Sarges). So gibt es Beerdigungen schon ab rund 2.500,- und nach oben gibt es fast keine Grenzen. Es sollten jedoch rund 10.000,- dafür auf der hohen Kante liegen, wenn man die Nachkommen nicht damit belasten möchte. Auch damit die Grabpflege über einige Jahre hinweg gesichert ist.

Was ist im Todesfall zu tun?

Nachdem ein Mensch verstorben ist muss zuerst ein Arzt den Tod offiziell feststellen. Derweil können die nächsten Angehörigen verständigt werden und die Unterlagen wie Testament, den letzen Willen, Personalausweis, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde etc. herausgesucht werden. Evtl. liegen auch schon Verträge mit Bestattungsinstituten vor, falls der Verstorbene vorgesorgt hat.
In den nächsten Tagen sollte man einen Bestatter auswählen, sich für dessen Leistungsumfang entscheiden und Auswahl der Bestattungsart vornehmen. Ausserdem den Termin für die Beerdigung festsetzen, evtl. Rücksprache mit dem Pfarrer halten, Traueranzeigen in der Tageszeitungaufgeben, Trauerkarten versenden, Grabschmuck bestellen, eine Gaststätte für den Leichenschmaus reservieren sowie Chor, Musik etc. für die Trauerfeier organisieren. Natürlich sind auch Behördengänge unvermeidbar:
  • Sterbefall dem Standesamt melden
  • Erbschein beim Nachlassgericht beantragen
  • Wohnungsauflösung vorbereiten sowie Strom, Wasser, Gas, Telefon, Krankenkasse, Versicherungen, etc. kündigen

Nach der Beerdigung

  • Die oben genannten Verträge kündigen sofern nicht schon geschehen.
  • Die Wohnung räumen
  • Das Grab regelmässig aufräumen und Grabpflege organisieren
  • nach einem halben Jahr bis zu einem Jahr den Grabstein beim Steinmetz heraussuchen
  • Testament eröffnen lassen sobald der Erbschein vorliegt

Was kann man schon im voraus, vor dem eigenen Tod alles tun?

Auch wenn es groteskt erscheint, kann die eigene Beerdigung und das ganze drumherum beinahe komplett im voraus geplant werden.
Am besten sucht man sich dazu ein Bestattungsunternehmen und lässt sich beraten. Dort wählt man dann unter anderem die Bestattungsart aus und kann bis zu Grabschmuck und Trompetenbläser beinahe alles schon reservieren. Natürlich sollte man seine Angehörigen davon in Kenntnis setzen, dass bereits vorgeplant wurde und bei welchem Institut.

Welche Bestattungsarten gibt es?

WaldEine Bestattung ist für jeden Menschen Einzigartig und sollte auch so organisiert und persönlich ausgewählt werden: Die Erdbestattung ist hier zu Lande die beliebteste Bestattungsart. Manchen Menschen graust es davor in einer Holzkiste eingesperrt zu sein und von den Würmern gefressen zu werden. Für diese Personen ist vielleicht eine Feuerbestattung besser. Mancher fühlt sich im Wasser zu Hause, dann käme eine Seebestattung in Frage. Für die Baumbestattung wird die biologisch abbaubare Urne am Fuße eines Baumes vergraben und so kehrt der Mensch in den Kreislauf der Natur zurück. Weitere natürliche Bestattungsformen wie z.B. das Verstreuen der Asche in einem Bergbach oder Wasserfall, auf Bergwiesen, im Wald oder das Verstreuen im Wind sind in Deutschland nicht erlaubt, jedoch in der nahen Schweiz ist das kein Problem und gar nicht so teuer wie man denkt.
Die Diamantbestattung ist in Deutschland zwar ebenso wenig gestattet, doch über Anbieter im Ausland kann auch diese originelle Form der Bestattung gewählt werden. Denn der Gedanke, den geliebten Verstorbenen als Diamant im Schmuck mit sich führen zu können ist ein sehr schöner trostlicher Gedanke.
Last but not least gibt es noch das i-Tüpfelchen, nämlich eine Weltraumbestattung. Diese dürfte nicht ganz billig sein.

Trauer braucht einen Platz

So schön auch manche diese Bestattungsarten sich anhören muss doch im Voraus auch daran gedacht werden, dass man einen Platz zum Trauern braucht. Oft will man dem geliebten Menschen noch Nahe sein und verbindet das Grab dann damit. So hat man einen Platz zum trauern. Diejenigen die eine anonyme Beerdigung gewählt haben oder auch Luftbestattung werden nie wirklich einen Ort zum trauern haben und vielleich im Nachhinein traurig darüber sein. Deswegen vorher überlegen, ob man selber für sich einen Ort zum Trauern braucht. Jedoch ohne Grab spart man sich die Grabpflege.

Trauer braucht Zeit

Jeder darf trauern. Mancher bräucht länger, andere trauern kürzer. Doch jeder braucht die Zeit um die Trauer zu bewältigen. Es nützt nichts, wenn man es ignoriert, dich davor verschränkt und versteckt. Trauerbewältigung ist ein sehr wichtiger Schritt und der Glaube kann einem dabei helfen. Dabei meine ich aber nicht der Glaube an Gott. Vielmehr der Glaube, dass es dem Dahingeschiedenen nun dort wo er ist besser geht. Und dass er vielleicht in eine nächste höhere Ebene des Seins kommt. Tröstlich ich auch für viele, dass die Toten noch unter uns Weilen und man mit Hilfe eines Mediums Kontakt zu ihnen aufnehmen kann. Inwiefern und ob das funktioniert kann ich leider nicht sagen. Doch bin ich mir sicher, dass keiner der auf der Erde verweilte einfach so verschwinden kann. Irgendwas bleibt immer.  

Quelle:
Wikipedia


Fotos:
© Maya


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