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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise

Zug um zug ziehen meine Rezepte auf meinen Rezepteblog www.88mk.de um

SmartphoneEs ist weg. Mein Smartphone. Zur Reparatur. Und ich sitze nun eine Woche lang ohne da. Darum beschloss ich schnell daraus einen "Test" zu machen, ob ich überhaupt noch ohne Handy leben kann. Lest von meinen Schwierigkeiten und überlegt mal, wie es Euch gehen würde. Ein überraschendes Ergebnis.

Tag 1

Noch schnell eine Datensicherung gemacht, auf Auslieferungszustand zurückgesetzt und mit UPS verschickt. Tja, da stehe ich nun und vermiss es jetzt schon. Zum Ablenken beschliesse ich etwas zu kochen. Mal kurz in den Rezepten nachgesehen - ups, die Rezeptdatenbank war im Smartphone. Ok, dann halt ein Kochbuch.
Mmh lecker, schaut gut aus, gleich mal Foto machen. Ah geht auch nicht. Na gut, dann esse ich eben ohne ein Foto zu machen. Oh die Hafermilch ist leer, schnell auf der Einkaufsliste notieren... die auch auf dem Smartphone war. Scheiss Zettelwirtschaft, mein Schreibtisch klebt voller Post-it und anderer Zettelchen. Für jeden Mist brauche ich nun Zettel. Welche Papierverschwendung. Ausserdem wüsste ich gern, ob die Kinder schon auf dem Heimweg sind, damit ich das Essen rechtzeitig warm habe. Auch darauf muss ich verzichten. Immerhin wird der Nachmittag sehr ruhig. In der Sonne auf dem Balkon gibt es eh nix zu tun ausser zu geniessen. Nach dem Abendbrot wollte ich noch schnell über die Social Networks sehen aber Läppi ist aus und nur deswegen anwerfen wäre dumm. Also dann eben was lesen.

Tag 2

Beinahe hätte ich die Kinder zu spät zur Schule geschickt, normalerweise erinnert mich mein Handy nämlich daran, wann sie los müssen. Verdammt, wo ist nur die Einkaufsliste? So unübersichtlich ist diese blöde Zettelwirtschaft. Da ich jede Idee bisher immer digital überschaulich in Listen gespeichert habe, merke ich erst wie umständlich das früher (Pre-Handy) war. Nachdem ich einen Artikel für den Blog geschrieben hatte, wollte ich ein Bild zufügen, doch leider ist meine Foto-App auf dem Handy. Schnell das Handy vom Mann "geklaut" und das Bild gemacht. Nach dem kochen selbes Problem, doch diesmal ist Mann nicht da also muss ich es essen ohne das Essen fotografiert zu haben. Gibt es eben kein neues Rezept für den Blog. Euer Pech.

Tag 3

Langsam gewöhne ich mich ans "Alleinsein". Allerdings muss ich sagen, dass ich verdammt doof bin. Für die Fotos der Rezepte hätte ich ja auch das iPad nehmen können. Da sieht man mal, wie man durch die Technik nur nur noch in einer Bahn denkt. Aber weder ipad noch Handy vom Mann sind immer da.
muss man heute den Müll rausstellen?Als ich dann meine Mondkalender-App für heute zu Rate ziehen wollte, merkte ich erst, dass meine ganzen Termine im Smartphone waren und ich versuchte angestrengt mich zu erinnern, was diese Woche alles anstand: Friseur? Wochenmarkt ist wie immer, aber muss man diese Woche den Müll rausstellen?
Wiederholt ertappte ich mich damit, dass ich Notizen machen wollte und dafür nach dem Handy suchte. Der Zettelberg steigt.

Tag 4

Inzwischen fehlt mir auch der Taschenrechner. Einfache Sachen kann man ja im Kopf rechnen, doch als ich die Quadratmeter unserer Wände im Haus ausrechnen sollte, tat ich mich doch ein wenig schwer. Und schon wieder ärgere ich mich, dass mir der virtuelle Notizblock fehlt.
Ich surfe auch gern mit dem Smartphone und habe dort viele Lesezeichen für Shops, die ich nun brauchen würde. Dummerweise habe ich diese nirgends sonst notiert, also stehe ich echt blöd da.
Oje, ich habe ohne App total vergessen, dass ich ja in den Kleiderkreisel schauen sollte und natürlich waren da ein paar Anfragen.

Tag 5

Heute ärgert es mich besonders. Beim Hausumbau geht ein weiterer wichtiger Schritt voran und die Lupinen im Garten wachsen erfolgreich und zahlreich. Beides hätte ich gern in Bilder festgehalten. Ausserdem wäre es nett gewesen von meinen Kindern ein Video zu drehen. Aber da heute sowieso alles schief geht (kleinen Zeh angeschlagen, dass nun der Nagel grün-blau verfärbt ist) habe ich beschlossen auf dem Sofa zu bleiben, bis ich ins Bett sollte. Geht aber mit Famile nicht - schade.

Tag 6

Komischerweise juckt der Handyverzicht heute nicht sehr, denn am Wochenende stehen eh immer die Kinder an absolut erster Stelle, da war das Handy noch nie sehr wichtig. Allerhöchstens um das Eine oder Andere Bild zu schiessen. Oder für einen Facetime-Anruf bei den Verwandten.

Tag 7

Es sollten dringend Rechnungen gezahlt werden, doch ohne Handy geht das nicht. Alles dazu war - wer hätte es gedacht - auf dem Handy. Hilft nichts, ich muss zur Bank gehen und  Überweisungsträger ausfüllen. Hoffentlich regnet es nicht. Natürlich hat es geregnet, war ja klar. Aber dennoch war es ein schöner Spaziergang, den wir gleich erweitert haben. Herrlich viel saubere frisch gewaschene Luft. Apropos frisch waschen, zu Hause wartet die Dreckwäsche auf mich. Meine Mondkalender App hätte mich vermutlich daran erinnert, wann der richtige Zeitpunkt ist. Vorbei der Spaziergang.

Tag 8

tolle Motive gibt es überall Wieder war ich unterwegs. Diesmal zu einem Termin. Bisher habe ich immer die Uhr und die Erinnerungsfunktion des Handys genutzt, aber nun so ganz ohne Uhr war ich echt aufgeschmissen. Den ganzen Weg über hoffte ich, nicht zu spät zu sein und als ich letztendlich total abgehetzt (und verschwitzt) ankam war ich natürlich zu früh. Auf dem Rückweg sah ich ein tolles Motiv für diesen Blog hier, leider wird es wohl nur in meinem Kopf festgehalten. Und als bei einer Dokumentation abends noch einige Dinge zu notieren waren, mussten wieder Papier und Bleistift herhalten.

Tag 9

Bisher hatte mir Siri immer zuverlässig das Wetter vorausgesagt und ob ich besser einen Regenschirm  mitnehmen sollte. Immerhin habe ich in dieser Woche gelernt, dass ich IMMER einen Schirm dabei haben sollte. Wäre aber nett gewesen zu wissen, wann es mal wieder besser Wetter wird.
Nagut, da ich heute einen Termin hatte, wo ich bisher noch nicht war, hätte ich gern die Navi-Funktion genutzt, doch zum Glück war zu Hause noch ein Stadtplan, der mir ebenso gut den Weg dorthin zeigte. Kurz eingeprägt und losgelaufen. Das Gute daran: Man sieht mehr von der Landschaft, statt nur aufs Display zu schauen.

Tag 10

Ich habe nun endlich Nachricht bekommen, dass mein Smartphone heute von der Repratur zurückkommt. Freu mich schon wie ein kleines Kind darauf. Um die Zeit zu überbrücken schnell noch Kuchen backen. Leckerer Rhabarber-Vanillpuddingkuchen. Sehr lecker, schnell gemacht und auch genauso schnell verputzt. Tja, somit gibt es davon weder Bild noch Rezept. Dafür kam danach das Handy - endlich. Noch schnell (38 Minuten) eine Datenrücksicherung und alles war wie vorher. Bis auf die volle Mailbox - ups, hatte wohl vergessen alle Freunde und Bekannte vorher zu informieren.

Fazit:

Stifte + Zettel statt HandyJeder jammert immer nur über das Handy und die Generation, die nur noch dran rumspielt und das Leben drumrum nicht mehr wahrnimmt. Aber mal ehrlich, wie verdammt praktisch das Ding ist, sagt keiner. Ich nutze es zum telefonieren kaum, aber für alles andere. Den kompletten Haushalt manage ich damit. Angefangen von der Einkaufsliste über Rezepte, Fotos, Timer wann die Wäsche fertig ist, zum kochen, etc.
Wer hätte gedacht, das Handy spart Papier und Zeit und hilft ungemein im Haushalt.
Was jetzt noch übrig bleibt von dieser Woche ohne Handy? Erstmal ein großer Haufen mit Papierzetteln. Dafür alleine habe ich einige Stunden gebraucht um sie zu sortieren und dann jeweils im Handy zu notieren. Und dann bleibt noch die Gewissheit, dass es auch ohne geht. Nur echt viel komplizierter. Wie haben die Leute früher nur gelebt?



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