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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise


Liebe Mitreisende, Freunde, Familie, Kunden, und alle anderen

leider bin ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen „gezwungen“ mich mehr um mich und die Familie zu kümmern und mich aus dem „elektronischen“ Leben zurückzuziehen. Zwar werde ich privat noch ab und zu in Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sein, doch werde ich nicht mehr bloggen, keine neuen Rezepte veröffentlich und auch nicht weiter mit Asche experimentieren.

Vielleicht geht es bald schon wieder besser. Aber erstmal ist das Real Life wichtiger.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet das verstehen.

Damit Ihr auch zukünftig die Informationen abrufen könnt, die ich in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen habe, bleiben die Blogs online.



es kann jeden treffenGestern machte meine Mann mir gegenüber eine Bemerkung, die mich nachdenken liess. Eigentlich fragte er mich nur, ob ich jetzt schizophren sei, weil ich etwas vor einigen Tagen anders gesagt hätte. Jeder kenn das Wort "schizophren" oder "Schizophrenie" doch mal ehrlich, wer weiß schon genau was dahinter steckt. Deswegen habe ich mich mal auf die Suche nach mehr Informationen gemacht.

Was bedeuted Schizophren?

In täglichen Gebraucht wird das Wort meist falsch eingesetzt, da es durch fehlerhafte Übersetzung als "gespaltene Persönlichkeit" bekannt ist. Vielmehr ist es so, dass es "Spaltung der Seele" bedeutet und der erkrankte Mensch nicht mehrere Persönlichkeiten hat sondern verschiedene Wirklichkeiten wahrnimmt. Also die tatsächlichte Realität, wie jeder sie von uns Nichterkrankten sie erlebt und dann die "andere" Realität. Er erlebt, sieht und fühlt dann Dinge, die nicht vorhanden sind. Daraus folgt auch eine Veränderung der Stimmung.
Etwa 1%, also Einer von Hundert Menschen ist schizophren. So selten ist diese Krankheit gar nicht, wird allerdings oft nicht bemerkt oder totgeschwiegen aus Scham. Doch bekommt der Betroffene keine Hilfe, kann er für sich und seiner Umwelt durchaus zur Gefahr werden.
Es ist besonders auffallend, dass die Krankheit immer nach belastenden Situationen auftreten kann, also wie z.B. der Tod einen Familienmitgliedes, Hochzeit, Geburt, etc. Gerade in solch schwierigen Phasen, sollte man vermehrt auf Andere achten.

Frühe Warnzeichen

Pauschale einheitliche Vorzeichen gibt es nciht wirklich, da die Ursache der Krankheit bisher unbekannt ist.
Die jedoch am häufigsten vorkommenden frühen Warnzeichen sind:
  • LärmempfindlichkeitUnruhe, Ruhelosigkeit, Nervosität
  • Angst, Sorgen, Schuldgefühle
  • Gereiztheit
  • Misstrauen
  • Depression, Interessenverlust, Niedergeschlagenheit
  • Denk- und Konzentrationsstörungen, umständliches Denken
  • Schlafstörungen, Schlaflosigkeit
  • Geräusch- und Lärmempfindlichkeit
  • Probleme im Familien- und Freundeskreis
  • sich unverstanden fühlen

Symptome

Ebenso wie die Vorzeichen kann man die Symptome nicht pauschalieren. Jedoch gibt es auch hier charakteristische und unspezifische Symptome. Da Letztere auch bei anderen Krankheiten auftreten sind sie nicht besonders zur Erkennung der Krankheit geeignet. Symptome in der Schizophrenie werden aufgeteilt in Positive und Negative Symptome. Doch bedeutet Positiv in dem Falle nicht, dass es gute Zeichen sind, sondern dass sie zusätzlich zum Normalzustand erscheinen. Negativ wiederum bedeuted dann den Mangel zum Normalzustand. Es treten dabei nicht immer alle Symptome miteinander auf sondern oft nur einige wenige davon.

positive Schizophrenie Symptome:
  • Halluzinationen (sehen, riechen, schmecken, hören)
  • Wahnvorstellungen, Wahnwahrnehmungen (z.B. Verfolgungswahn)
  • Störungen von Denken und Sprache
  • Erregung und Anspannung
  • Mangel an Krankheitseinsicht
  • Ich-Störungen und Fremdbeeinflussungserlebnisse

negative Schizophrenie Symptome:
  • Konzentratiosmangel
  • sozialer Rückzug, Rückzugsverhalten, Kontaktverarmung
  • Antriebslosigkeit
  • Mut- und Hoffnungslosigkeit
  • Niedergeschlagenheit, Innere Leere
  • Sprachverarmung
  • Motorik- und Mimikverlust

Verlauf der Krankheit

Da es keinen einheitlichen Verlauf der Krankheit gibt ist jeder Fall einzigartig. Dennoch gibt es 3 Phasen, in die man den Verlauf unterteilen kann.
Phase 1 ist die Prodromalphase, welche zur Früherkennung dient. Erkrankte wissen anhand der Frühsymptome bereits, dass ein Rückfall zu erkennen ist und können durch gezielte Behandlung einen Rückfall verhindern. Hier treten hauptsächlich negative Symptome auf und die unter "Frühe Warnzeichen" aufgeführten Frühsymptome.
In der 2. Phase, welche man Akute Psychose nennt, werden Postive Symptome erkennbar. Leider ist es für den Erkrankten oft nicht erkennbar, dass er erkrankt ist und er leidet unter Halluzinationen und Wahnvorstellungen. In dieser Phase ist ein Aufenthalt unter Beobachtung, also in einer Klinik am Besten um dem Patienten die wirksamste Therapie zu ermöglichen.
Die 3. Phase ist die Residualphase und tritt ein, sobald die Therapie wirkt. Es folgt eine Stabilisierung des Zustandes und viele akute Symptome verschwinden wieder. Jedoch ist es möglich, dass einzelne Symptome, wie z.B. der soziale Rückzug, erhalten bleiben. Oft sind die Patienten beschwerdefrei und können normal weiterleben. Bei manchen kann diese Phase Jahre andauern und Rückfälle sind durchaus möglich. Um dies zu verhindern kann ein monatliche Spritze also Vorsorge gegeben werden.

Therapie und Leben mit der Krankheit

Ausreichend BewegungDie Wirksamste Behandlung von Schizophrenie sind Antipsychotika. Hier gibt es inzwischen verschiedene Mittel welche zur Verfügung stehen, sodaß eine optimale Wirkstoffkombination erzielt werden kann. Teilweise kann der Einsatz von Sedativa (Beruhigungsmittel) oder Antidepressiva (bei Depressionen)  sinnvoll sein. Leider gehen die Nutzen der Arzei wie immer mit unerwünschten Nebenwirkungen einher. Meist lassen diese aber von alleine nach. Notfalls sollte man mit den Arzt sprechen ob eine andere Behandlung möglich ist.
Zusätzlich zu den Medikamenten ist aber auch Sozialtherapie, Arbeitstherapie und/oder Ergotherapie notwendig. Ausserdem hat es sich gezeigt, dass eine stabiles Umfeld, ein geregelter Tagesablauf einen Krankheitsverlauf verhindern können. Auch ausreichend körperliche Bewegung und gesunde Lebensweise können dazu beitragen.


Quellen:
Wikipedia
meine-steps.de

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