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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise


Liebe Mitreisende, Freunde, Familie, Kunden, und alle anderen

leider bin ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen „gezwungen“ mich mehr um mich und die Familie zu kümmern und mich aus dem „elektronischen“ Leben zurückzuziehen. Zwar werde ich privat noch ab und zu in Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sein, doch werde ich nicht mehr bloggen, keine neuen Rezepte veröffentlich und auch nicht weiter mit Asche experimentieren.

Vielleicht geht es bald schon wieder besser. Aber erstmal ist das Real Life wichtiger.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet das verstehen.

Damit Ihr auch zukünftig die Informationen abrufen könnt, die ich in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen habe, bleiben die Blogs online.



EierDiesmal für alle Nicht-Veganer, Vegetarier und Fleischesser. Welche Eier kauft Ihr denn im Supermarkt? Sind es diejenigen mit einem tollen-Bio-Siegel? Seid Ihr Euch denn sicher, dass die Hühner anständig gehalten werden und sie den ihnen zustehenden Freilauf bekommen?

Skandal um Bio-Eier

Wusstet Ihr, dass für Bio-Haltungen zwar vier Quadratmeter Auslauf pro Henne vorgeschreiben sind, aber dieser muss den Tieren nur ein Drittel ihres Lebens zur Verfügung stehen. Also nicht täglich, sondern irgendwann mal. Vielleicht zum Gnadenbrot, wenn sie es bis dahin überlebt haben....

Hühner in konventioneller Freilandhaltung haben ebenfalls Anspruch auf vier Quadratmeter Auslauf pro Tier, doch ihnen muss er täglich gewährt werden. Also haben diese Hühner viel mehr Auslauf.

Wer beim Einkauf zu den Eiern mit der Null greift (0 = Biohaltung, 1 = konventionelle Freilandhaltung, 2 = Bodenhaltung im Stall, 3 = Käfighaltung) und das im Glauben, den Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen, der wird ganz schön reingelegt.

Arme "Bio"-Hühner

Die derzeit größte Bio-Hühnerfarm in NRW steht an der Nordrather Straße in Velbert-Neviges. Bis zu 20.000 Tiere leben in dem 105 x 22 m großen Stall. Keines der Tiere hat jemals die gesetzlich zustehenden 4 Quadratmeter Auslauf im Freien erhalten. Hier werden die EU-Vorgaben einfach nicht beachtet. Warum diese Hühnerfarm noch weiter existiert ist mir ein Rätsel. Warum schreiten hier keine Behörden ein?

Beim reingehen in den Stall liegen schon am Engang viele tote Tiere
Die lebenden Hühner haben wunde Hinterteile, sind erschöpft, fast ohne Federn, kaum wirklich am leben, und warten scheinbar sehnsüchtig auf den Tod. Lest Euch am besten den ganzen Bericht der Nacht-und-Nebel-Aktion durch, siehe Link unter "Quellen"
Bei Untersuchungen des Hühner-Kots stellte man ein massives Fliegenlarvenvorkommen fest. Also stehen diese Tiere "bis zum Hals" im Dreck.

Obwohl der WDR und NDR mehrfach darüber berichteten und die PETA sich dafür einsetzt hat es dennoch keine Änderung gebracht.

Warum schreitet die Stadt oder der Staat nicht ein? Sind sie gar in diese üblen Machenschaften verwickelt? Oder wollen Sie nur auf Ihre Gewerbesteuereinnahmequelle nicht verzichten und stellen Ihre Geldgeilheit vor das Wohl der Tiere? Miese Zustände sind das für ein ach so fortschrittliches Volk wie wir Deutschen es sein wollen!

Nachdenken und handeln

Auf jede der über 40 Millionen deutschen Legehennen kommt ein getötetes Hahnenbaby, weil nur die Hennen Eier legen und die Hähne nutzlos sind. Die männlichen Küken landen im Schredder. Bis zu 300 Eier legt ein deutsches Huhn im Jahr. Wenn es überhaupt solang überlebt ist es derart ausgemergelt, dass es brutal gepackt, in Kisten gestopft, in den Schlachthof abtransportiert und - oft bei vollem Bewusstsein - wenn man ihnen die Kehle aufschlitzt oder sie im Brühbad versenkt, um die Federn zu entfernen. Viele sind zur Zeit ihrer Schlachtung noch Babies, nicht einmal 2 Monate alt - und das bei einer natürlichen Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren.

Denkt bitte mal daran, wenn Ihr nächstes Mal ein halbes Hähnchen auf dem Volksfest verzeht oder beim Göckelesmann an der Ecke holt.

Hühner sind sehr intelligente und neugierige Tiere. Sie verfügen über ausgeprägtes Sozialverhalten, denn sie können mehr als 100 anderen hühner wiedererkennen, sich an sie erinnern und mit über 30 Arten an Verständigungslauten miteinander "kommunizieren". Sie schließen Freundschaften, lieben Ihre Kinder, baden ausgiebig im Sand oder Dösen vor sich hin.

Wer mithelfen will, fordert die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf konsequent am "Verbot der Käfighaltung" festzuhalten, dies beinhaltet selbstverständlich auch sog. "Kleinvolieren". Hilfe zum Briefeschreiben gibt es bei der PETA

Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
11044 Berlin
Telefon: 01888/272-0
Fax: 01888/272-2555
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Quellen & Links:
goveggie.de
PETA
PETA Nacht-und-Nebel-Aktion
WDR Bericht 15.06.09
WDR Bericht 24.08.09
NDR Bericht 15.09.09
PETA Bio-Eier Recherche
PETA Bericht über Bio-Eier
Lernt mehr über Hühner


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