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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise


Liebe Mitreisende, Freunde, Familie, Kunden, und alle anderen

leider bin ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen „gezwungen“ mich mehr um mich und die Familie zu kümmern und mich aus dem „elektronischen“ Leben zurückzuziehen. Zwar werde ich privat noch ab und zu in Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sein, doch werde ich nicht mehr bloggen, keine neuen Rezepte veröffentlich und auch nicht weiter mit Asche experimentieren.

Vielleicht geht es bald schon wieder besser. Aber erstmal ist das Real Life wichtiger.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet das verstehen.

Damit Ihr auch zukünftig die Informationen abrufen könnt, die ich in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen habe, bleiben die Blogs online.



BieneMein Thema heute dreht sich um die Bienen. Mit Entsetzen stelle ich immer wieder fest, dass die Landwirtschaftsindustrie Ihre Felder mit Insektiziden besprüht und nicht mal im mindesten darüber nachdenkt, was das für Auswirkungen auf den einzelnen Menschen, die Flora und Fauna hat. Je mehr Gift gesprüht wird, umso mehr Insekten sterben – dazu gehören leider auch die nützlichen Bienen.
 

Den Bienen geht es nicht gut

Ich bin nicht wirklich ein Freund von Honig, doch habe ich Achtung davor, was diese kleinen emsigen Bienchen leisten. Denn ehrlich: die Natur (und die Bienen) kann ohne uns leben, aber wir Menschen, wir würden ohne die Natur und ohne die Bienen ganz schön dumm aussehen, oder? Und in den letzten Jahren hört man immer wieder, dass viele Bienenzüchter und Imker ratlos sind, weil ganzer Bienenvölker plötzlich sterben. Die Hälfte der rund 500 einheimischen Bienenarten stehen auf der Roten Liste, der vom Aussterben bedrohten Tiere. Zum Beispiel in Bayern hat sich die Zahl der Bienenvölker seit 1991 mehr als halbiert!
Teils sind es gefährliche Krankheiten, aber den Großteil der Gefährdung stellt die Landwirtschaft dar. Ohne Rücksicht auf Verluste wird hier jedes angebaute Obst und Gemüse von oben bis unten mit Chemie bespritzt, damit auch jedes noch so kleine Insekt stirbt. Unabhängig davon ob es nützlich oder schädlich ist, Hauptsache tot. Und das soll für den Menschen gesund sein?
 

Warum macht die Biene Honig?


Zum Verständnis: die Bienen sammeln die Pollen und den Nektar für die eigenen Nachkommen oder um ihn als Futtervorrat für nahrungsfreie Zeiten, wie zum Beispiel den Winter, zu nutzen. Da Bienen aber sehr fleissig sind, sammeln sie meist viel mehr als sie selber brauchen.
 

Selber Bienen halten

Bienen zu halten ist gar nicht so schwer wie man denkt, auch der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen. Denn am besten ist es, wenn man die Bienen einfach in Ruhe lässt. Aber man muss sich im Klaren darüber sein, dass der Imker immer der Feind ist.
Aber wer Freude an Insekten und dem Leben von Bienen hat, ist sicher als Imker geeignet, und wird bald feststellen, wie schön die Beschäftigung mit den Bienen sein kann. Einem Bienenvolk  beim „arbeiten“ im eigenen Garten zuzusehen ist ein Genuß, und dann noch den „Bonus“ an guten Honig zu gelangen. Inzwischen wurde sogar nachgewiesen, dass Bienen widerstandsfähiger und ertragreicher sind, wenn sie nachhaltig gehalten werden, statt nur auf Ertrag ausgelegt zu sein. Eine artgemäße Bienenhaltung ist deswegen sinnvoll. Keinesfalls sollte man unvorbereitet in die Bienenzucht starten, angehende Imker müssen sich einlesen oder einlernen lassen. Infos dazu findet man im Netz.
 

Was muss man vorher beachten?

HonigBevor man mit der Bienenzucht beginnt, sollte man sich beim Arzt einem Allergietest unterziehen. Denn manche Menschen reagieren auf Bienenstiche sehr allergisch und dann sollte man diesem Hobby keinesfalls nachgehen.
Je nach Bienenstock kann die Menge an Honig auch ganz schön schwer sein, man sollte also in guter körperlicher Verfassung sein.
Für die Aufstellung eines Bienenstocks ist ein Grundstück erforderlich, ein großer Balkon genügt nicht.
Außerdem müssen Bienen dem zuständigen Amt (z.B. Veterinäramt) gemeldet werden.
Angehende Imker müssen sich im Klaren darüber sein, dass das Hobby nicht günstig ist, da vor allem Anfangs doch Investitionen auf einen zukommen.
Ausserdem sollte man sich beraten und schulen lassen, welche Arbeiten wann zu erledigen sind.
 

Helft Ihr mit?

Informiert Euch beim Deutschen Imkerbund, bei anderen Imkern und übers Internet.
Auf der einen Seite, lehne ich als Tierfreund und Veganer ab, dass man Tiere über das Internet bestellt und per Post geliefert bekommt. Auf der anderen Seite wäre es wichtig, dass sich die Bienenzüchter und Bienenliebhaber vermehren um mehr Bienen für unsere Natur zu bekommen. Ich glaube, nur so können wir ein Überleben der Honigbiene sichern.
 
 
 
Quellen:
fleissigesbienchen.de
wikipedia.de
diezeit.de
bienen.de
deutscherimkerbund.de

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