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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise


Liebe Mitreisende, Freunde, Familie, Kunden, und alle anderen

leider bin ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen „gezwungen“ mich mehr um mich und die Familie zu kümmern und mich aus dem „elektronischen“ Leben zurückzuziehen. Zwar werde ich privat noch ab und zu in Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sein, doch werde ich nicht mehr bloggen, keine neuen Rezepte veröffentlich und auch nicht weiter mit Asche experimentieren.

Vielleicht geht es bald schon wieder besser. Aber erstmal ist das Real Life wichtiger.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet das verstehen.

Damit Ihr auch zukünftig die Informationen abrufen könnt, die ich in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen habe, bleiben die Blogs online.



WendebettwäscheWoher kommt nur dieses Mega-Loch in der Bettwäsche? Irgendwie muss ich doch recht heftig bei Nacht gestrampelt haben und der brüchige Stoff ist dann gerissen. Die Bettwäsche ist auch schon über 12 Jahre alt, ich glaube da kann ich mal über eine Neue nachdenken. Damals kaufte ich noch "gewöhnlich" ein, nur billig war gut und ich habe überhaput nicht auf faire Produktion, gute Qualität und "bio" geachtet. Umso mehr dafür jetzt. Doch so einfach wie gedacht ist das nicht.

Es gibt zu viel Auswahl, welche Fasern gibt es denn?

Je mehr Schnickschnack (z.B. bügelfrei) die Faser bietet umso eher ist sie behandelt, also mit Chemie "gewürzt". Zumindest ist das oft so. Allerdings gibt es auch Fasern wie Frottee oder Seersucker, welche von der Beschaffenheit her bügelfrei sind. Doch ist Frottee nicht sehr schön als Bettwäsche. Dafür saugstark und total kuschelig. Die Weichheit wird durch viele kleine Schlingen erreicht. Seersucker dagegen zeichent sich durch abwechselnd glatte und geraffte Stoffstreifen aus. Durch dieses Hoch-Tief-Gewebe ist ein idealer Luftaustausch vorhanden und man schwitzt weniger.
Das Leintuch hat seinen Namen vom Leinen bekommen, woraus früher hauptsächlich die Bettwäsche gewebt war. Leinen ist sehr robust, schmutzabweisend, formstabil und dennoch atmungsaktiv. Früher war es DAS Gewebe schlechthin, da die Pflanze in unseren Breitengraden gut wuchs. Doch mit Einfuhr von billiger Baumwolle geriet die Faser zunehmend in Vergessenheit.
Leintücher sind heute nicht mehr aus Leinen, die meisten sind aus Jersey, einem feinen Baumwollgestrick, welches sich leicht verziehen lässt. Bettlaken gibt es jedoch nicht nur aus Jersey und in vielen verschiedenen Größen, wobei vermutlich Spannbettlaken 140x200 aus Jersey am meisten genutzt werden.
Großteils wird Baumwolle für die Bettwäsche verwendet, da es sich am vielfältigsten einsetzen lässt. Gerade als Biber, dem angerauten Baumwollgewebe, ist es total weich und flauschig im Winter. Flanell hingegen ist ebenfalls weich und dick aber besser für den Sommer geeignet, da luftiger.
Satin ist ein glatter kühler Stoff, der aus verschiedenen Textilfasern hergestellt werden kann und einen wunderschönen edlen Glanz aufweist. Dementsprechend kühl fühlt es sich auf der Haut an. Angenehm im Sommer.
Noch ein sehr leichter luftiger Stoff ist Batist. Leider wird er kaum noch als Bettwäsche hergestellt, dabei wäre er ebenfalls gut für den Sommer geeignet.
Bettwäsche kann natürlich auch aus Flachs sein.  Allerdings ist das eine eher harte Faser und nicht so angenehm.

Seit wann gibt es Bettwäsche und wozu ist sie gut?

Textilien (unter anderem auch Bettwäsche) gibt es schon seit mehreren tausend Jahren. Der erste Fund von Textilien war vor rund 30.000 Jahren. Sie waren damals aus Flachs und Brennesseln und teilweise sogar mit Pflanzenfarben gefärbt.  Später wurden dann auch Leinen, Bast und Hanf verwendet bis man schliesslich sogar tierische Haare verwendete.
Bettwäsche wird aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen verwendet. Zum einen bleibt das Bett, also die Matratze, Zudecke und Kissen so sauberer, zum anderen bekommen die Haussstaubmilben durch regelmässigen Bettwäschenwechsel viel weniger Nahrung. Auch wenn wir denken, dass wir sauber ins Bett gehen muss man sich klar darüber sein, dass während der Nacht vom Körper Hautschuppen abgestossen werden und man ausserdem bis zu einem Liter Schweiss produziert. Würde das direkt ins Bett gelangen wäre es eine eklige Sache mit der Zeit. Lieber Bettwäsche drauf und öfters mal wechseln.

Inzwischen habe ich mir zweierlei Bettwäsche zugelegt. Eine Wendebettwäsche mit einer warmen Biber-Seite und einer glänzenden Satinseite. So kann man sie Winter und Sommer nutzen, je nachdem welche Seite man haben möchte. Ausserdem habe ich bei meiner Mutter in der Aussteuer noch ganz tolle, fast neue Leinenbettwäsche gefunden. Herrliche Qualität. Die wollte meine Mutter doch tatsächlich wegwerfen und dafür ist das total gut erhaltene Gewebe doch viel zu schade.

Quellen:
Wikipedia, textilie.com, leinen.biz

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