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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise


Liebe Mitreisende, Freunde, Familie, Kunden, und alle anderen

leider bin ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen „gezwungen“ mich mehr um mich und die Familie zu kümmern und mich aus dem „elektronischen“ Leben zurückzuziehen. Zwar werde ich privat noch ab und zu in Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sein, doch werde ich nicht mehr bloggen, keine neuen Rezepte veröffentlich und auch nicht weiter mit Asche experimentieren.

Vielleicht geht es bald schon wieder besser. Aber erstmal ist das Real Life wichtiger.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet das verstehen.

Damit Ihr auch zukünftig die Informationen abrufen könnt, die ich in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen habe, bleiben die Blogs online.



blühende LupineWie per Twitter schon angedroht hatte ich mir im Frühjahr Lupinensamen (ja, den Richtigen, essbaren!) gekauft und wollte ihn in meinem Garten aussäen. Ich freute mich darauf die Lupinen im Herbst zu ernten und mir daraus dann Lupinen-Fleisch herzustellen. Doch lasst mich zuerst mit der Aussaat beginnen

Vorbereitungen und Aussaat

Unser Häusl steht ziemlich genau mitten im Grundstück. Auf der Westseite haben wir einen Hang zum Nachbarn hin und da man dort nix gescheites anpflanzen kann dachte ich mir, dass ich genau da die Lupinen haben will. Was jetzt noch stört sind die Rehe. Ja, Rehe. Die kommen immer früh morgens oder spät abends und fressen mir alles ab was im Garten wächst. Zwar nett anzusehen aber doch bisschen lästig. Sogar meinen Apfelbaum haben sie so angefressen, dass er eingegangen ist.

Allerdings haben wir bzw. ich mir was überlegt, wie ich sie von den Lupinen weghalten kann. Wir haben noch irgendwo Holzpalisaden herumliegen, die könnten wir am oberen und unteren Bereich hinmachen, dann noch irgendwie eine Tür dazu und schon wäre der Bereich zu. Ich weiss schon, dass Rehe da drüber hüpfen können. Aber wenn ich es nicht versuche, wird ja nix draus. Und wenn der Bereich zu ist, kann ich auch besser die Kids drin rennen lassen und muss nicht immer gleich losdüsen, wenn der Kleene mal reisaus nimmt. Und ja, ich stell mir das so einfach vor. Eigentlich ist es das auch, ich muss nur meinen Mann noch “überreden” (mit leckerem Essen bestechen).

Davon abgesehen ist der Boden an dem Hang ideal. Ganz toller Humus. Aber die Lupine soll recht genügsam sein, auch auf kargen Böden wachsen und benötigt wohl weder Dünger noch sonstwas.
Gesagt-getan-Mann überredet. Als dann alles schön abgezäunt war, legte ich die Samen für 2 Tage in Wasser ein, um die Keimung zu beschleunigen. Schon nach einem Tag zeigten sich auch die ersten Mini-Triebe. Dann hiess es, die kleinen "Kerlchen" ins Freie zu setzen.
spriessende LupinenDas war eine ganz schöne Arbeit die einzelnen Bohnen im Hang zu stecken. Dummerweise war im Frühling eine lange Periode ohne Niederschlag aber mit viel Sonne, sodaß wir Extra noch Bewässern mussten.
Auch den Vögeln schienen die Lupinensamen zu schmecken. Wie ich später feststellen musste, wurde ungefähr die Hälfte der gesteckten Samen von Vögeln verspeist. Guten Appetit. Immerhin blieben die Rehe fern.

Wuchs

Schon nach kurzer Zeit schauten die Lupinen aus dem Boden. Sie wuchsen ungefähr 50 cm hoch, dann begannen sich die Blüten zu bilden. Wunderschöne weisse Blüten. Leider hatten wohl einige der Lupinen mal einen Frost oder eine Krankheit abbekommen und wuchsen nicht so schön wie die andren. Somit waren die Pflanzen ganz schön ausgedünnt worden. Dennoch ein schöner Anblick wie der Hang in Weiss erblühte. Nächstes Mal muss ich einfach mehr säen.

Leider herrschte nach der Trockenperiode im Frühling nur noch feuchtes Wetter. Während der Norden Deutschlands den Jahrhundertsommer genoss ertranken wir hier am Alpenrand förmlich im Regen. Was für manche Pflanzen gut war, gefiel meinen Lupinen nicht so gut. Teilweise waren zwar herrlich viele und große Schoten an den kleinen Pflänzchen, doch das war eben die Ausnahme.

Ernte

getrocknete LupinenDer viele Niederschlag versaute mir leider einen Großteil der Ernte. Immerhin bekam ich ungefähr so viele Bohnen wie ich ursprünglich gesät hatte. Auch zum trocknen war es zu feucht, sodaß ich das Trocknen im Haus vornehmen musste. Auch wenn es dieses Jahr nicht so eine große Ernte war, hoffe ich, dass es nächstes Mal mehr wird. Und dabei wollte ich so gern Lupinen-"Fleisch" herstellen.

Fazit

Lupinen sind sehr genügsam und brauchen weder Düngung noch großartig andere Pflege. Die Blüten sind wunderschön und halten unter Normalbedingungen (nicht Dauerregen) sogar recht lange. Wir hatten auch welche im Blumenbeet gepflanz, wo weniger Regen aber mehr Sonne hinkommt (wenn denn welche scheint) und hier wuchsen sie noch viel besser und blüten sich fast zu Tode. Hier waren so viele Schoten an den Pflanzen, dass sie nicht mal selber die Früchte tragen konnten und gestützt werden mussten. Ich schätze, dass in einem weniger verregneten Jahr die Ausbeute reichlich seiin wird und ich freue mich jetzt schon darauf es nächstes Jahr wieder zu versuchen.

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