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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise

Zug um zug ziehen meine Rezepte auf meinen Rezepteblog www.88mk.de um

Bad vorherKürzlich habe ich mir das Buch "Zero Waste Home" von Bea Johnson gekauft und bin deswegen im absoluten Entrümpel-Modus. Ich wollte diese Buch schon so lange haben, doch da es keine Übersetzung ins Deutsche gibt habe ich es bisher immer vor mir hergeschoben. Ich dachte, dass ich das Englishe zu wenig verstehen würde, um den Sinn des Buches zu begreifen. Doch welche Überraschung, Bea hat alles so simpel und einfach verständlich geschrieben, dass ich den Großteil so gut lesen konnte, dass ich nur 3 Mal das Wörterbuch brauchte. Ich will hier aber keine Werbung für das Buch machen, sondern erzählen wie ich seitdem mein Haushalt und damit unser Leben entrümpelt und erleichtert habe.

Eigentlich wollte ich das Buch zuerst bis zum Ende durchlesen, doch ich habe es letztendlich nur bis zum Kapitel "Badezimmer" geschafft. Denn das ist der Raum, der bei mir einer dringenden Entrümpelung bedarf. Ich muss sagen, als wir vor einigen Monaten ins neue Haus gezogen sind, habe ich schon wirklich viel weggeworfen, doch sind die Schränke und Schieber noch immer so chaotisch und überfüllt, dass sich dringend etwas bessern muss.
Die ganze Zeit schon suche ich nach neuen Moglichkeiten um meine ganzen Sachen, die teilweise noch in Kartons sind, im Bad zu lagern, komme dabei aber auf keinen grünen Zweig. Wenn wir noch mehr Schränke und Regale ins Bad bauen ist bald alles so zugestellt, dass es dann wirklich sch... aussieht.

Als erstes habe ich Fotos gemacht, von dem Chaos. Und dann ging es auch schon los.
Zuerst sortierte ich aus, was ich seit Jahren nicht benutzt habe und vermutlich auch in den nächsten Jahren nicht benutzen werden. Interessant, dass noch kleine Flaschen von Shampoo und Duschgel aus einem Hotel da sind, wo ich zuletzt vor 26 Jahren war! Und was da noch an alter Kosmetika rumliegt! Dabei lebe ich nun schon seit so vielen Jahren vegan und natürlich! Ich habe wirklich keine Ahnung warum ich das alles aufgehoben habe.

ABad aussortiertllerdings plagen mich Skrupel diese fast ganz vollen Flaschen mit Shampoo wegzuwerfen. Bea Johnson begründet es damit, dass giftige Inhatsstoffe drin sind und das an unserem Körper nichts verloren hat. Ich wurde aber so erzogen, dass alles bis zuletzt aufgebraucht wird, um das maximale herauszuholen und zu sparen. Wenn z.b. aus der Handcrementube nichts mehr rauskommt, wird sie aufgeschnitten (von oben halbiert, damit man den Falz-Teil einfach wieder drüber stülpen kann) und so kommt man an den Rest, der meist noch wochenlang reicht. Und nun soll ich volle Flaschen, Tuben und Tiegel wegwerfen. War schwer, doch ich habe es getan - der Gesundheit zuliebe. Kajal in den abenteuerlichsten Farben, Lidschatten, Nagellacke, und andere inzwischen undefinierbare Chemie, die ich ohne zu überlegen aussortiert habe. Unglaublich, was man wirklich alles nicht braucht.
Tatsächlich einen ganzen Wäschekorb voller überflüssigem Zeug habe ich aussortiert. Und mal ehrlich: wer braucht schon 4 Kämme und 8 Bürsten? Ein Kamm und zwei Büsten in verschiedenen Größen muss reichen.
Allerdings flogen die ganzen Proben für Cremen nicht mit raus, da ich gerade für einen Artikel über Gesichtscremen die alle testen muss.

Nachdem ich durch diese Aktion so viel Platz in den Schränken gewonnen hatte, begann ich damit Handtücher, Waschtücher und Toilettenpapier im Bad zu lagern, wofür bisher der Platz gefehlt hat. Das hat gleich mehr Platz im Schlafzimmer im Schrank gegeben. Ausserdem flog auch gleich ein großer Teil der staubfangenden Deko raus. Von aller Deko kann ich mich noch nicht trennen, aus irgendwelchen sentimentalen Gründen, deswegen habe ich das erstmal verpackt und werde es in 3 Monaten nochmal durchsehen. Jetzt steht nur noch die Aloe-Pflanze da und ein Leuchtturm.

Anschliessend begann ich im Internet nach Shampoo und Duschgel Alternativen zu suchen. Am besten beides in einem und in größen Verpackungseinheiten zu kaufen. Da tue ich mich noch etwas schwer, aber immerhin habe ich nun Schampoo-Duschgel in 25-Liter-Eimern gefunden. Bisher fielen meine Tests dazu ganz gut aus, doch müssen die anderen Familienmitglieder auch rumprobieren, weil wir in Zukunft alle dasselbe nutzen sollen. So stehen nicht 5 verschiedene Duschgels und 5 verschiedene Shampoos in der Dusche, sondern nur noch eines.

Toilettenpapier kaufe ich bereits umweltfreundlich im Großpack. Was mich daran stört ist, dass es in Plastik eingeschweist ist. Als wenn das nötig wäre. Lose im Karton oder in Papier verpackt wäre doch viel besser. Klar könnte man das auch noch sparen indem man Mehrwegtücher neben die Toilette legt. Aber soweit bin ich wirklich noch nicht.

Fazit:

IchBach nachher muss sagen, nachdem ich nun mit dem Badezimmer durch bin ist es viel einfacher zu putzen und allgemein sauber zu halten. Jedem genügen wenige Dinge und vielleicht kann man diese mit der Zeit ebenfalls noch dezimieren.
Auch wenn ich nur wenige Stunden gebraucht habe um Aus- und wieder Einzuräumen, dauerte es dennoch fast eine Woche mit der Planung und Ausführung und dem Einsortieren. Seitdem ich im Schrank nun alles der Reihe nach sortiert habe, wie ich es morgens im Bad benötige, geht das nämlich jeden Morgen auch viel schneller von statten. Probiert das unbedingt aus.
Allgemein habe ich durch diese Aktion das Gefühl mich freier zu fühlen. Und dabei habe ich erst einen Raum im Haus geschafft. Es bleibt noch viel zu tun.
Auf Zero Waste werden wir vermutlich nicht kommen, aber für jedes bisschen weniger Abfall bin ich (und sicher auch Mutter Erde) dankbar.
Ich halte Euch bei den anderen Räumen auf dem Laufenden, muss aber alles nebenher geschehen, weil wir noch immer im Umbau stecken.

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