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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise

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“Warum soll man Vögel nicht in Käfigen halten?”


Alle in Käfigen gehaltenen Vögel stammen entweder aus Wildfang oder wurden in Gefangenschaft gezüchtet. In der Wildnis leben diese wundervollen Geschöpfe nie alleine, und wenn sie von ihrem Schwarm getrennt werden, selbst nur für einen Moment, rufen sie aufgeregt nach ihren Kumpanen. Diese sozialen Tiere putzen sich gegenseitig, fliegen und spielen miteinander und teilen sich auch die Pflichten des Eierausbrütens. Viele Vogelarten sind ein leben lang monogam und teilen sich die Aufzucht der Jungen. In der Wildnis suchen sich viele Vögel nicht erneut einen Lebenspartner, wenn sie den ersten verloren haben.

Das Leben in Gefangenschaft bedeutet für Vögel oft die Todesstrafe, denn sie können an Fehlernährung, Einsamkeit und dem Stress der Beengtheit und des Eingesperrtseins in einer unzulänglichen Umgebung leiden. Vögel sollten fliegen und mit anderen ihrer Art in einer natürlichen Umgebung zusammen sein. In Gefangenschaft werden sie aggressiv oder leiden an Gemütsschwankungen. Die Los Angeles Times berichtete, dass Papageien "in Gefangenschaft schnell zu frustrierten 'Asthocker' werden… Viele sind am Ende zu fett und leiden an Verhaltensstörungen wie Kreischen, Beißen und Selbstverstümmelung, indem sie sich die Federn ausrupfen." James Serpell, Leiter des Center for the Interaction of Animals and Society an der Universität von Pennsylvania meint dazu: "Papageien sind die Primaten der Vogelwelt. Sie lassen sich nicht damit abspeisen, auf einer Stange zu sitzen und zu singen."
Vögel werden häufiger als jedes andere Tier geschmuggelt. Vor ihrem Versand werden viele Vögel zwangsgefüttert, bekommen Flügel gestutzt und die Schnäbel mit Klebeband zugebunden. Dann stopft man sie in alles Mögliche, vom Ersatzrad bis zum Koffer, um sie zu verstecken. Und so erstaunt es auch nicht, dass bis zu 80 Prozent der Vögel während einer Lieferung sterben.
Vögel, die der Wildnis entnommen wurden, stellen außerdem ein Gesundheitsrisiko dar, sowohl für den Menschen als auch für Haustiere. Papageien können eine potentiell tödliche Psittakose auf Menschen übertragen. Die "Exotic Newcastle disease" (END), die in den 70er Jahren ganze Hühner- und Truthahnbestände vernichtete, wurde - so vermutet man - von südamerikanischen Papageien in die USA eingeschleppt, die für den Heimtierhandel geschmuggelt wurden. Und erst kürzlich sollen mexikanische Papageien, die nach Kalifornien geschmuggelt wurden, einen Ausbruch von END verursacht haben, was nach Behördenanordnung zur Tötung von mehr als 3 Millionen Hühnern und Truthähnen geführt hat. "Wir sind nicht dafür ausgebildet, Krankheiten zu erkennen", so ein Inspektor der U.S. Fish and Wildlife.
Doch in Gefangenschaft gezüchteten Vögeln ergeht es kaum besser. Vögel, die älter als 8 bzw. 10 Wochen sind, verkaufen sich in Zoohandlungen schlecht, daher werden viele nur noch zur Zucht gehalten und sind dazu verurteilt, ihr gesamtes restliches Leben in winzigen Käfigen zuzubringen.
Wenn Sie Vögel lieben, setzen Sie sich mit einer Vogel-Rettungsgruppe in Ihrer Nähe in Verbindung, um zu erfahren, wie Sie einen misshandelten oder vernachlässigten Vogel in Pflege nehmen oder adoptieren können.


“Warum soll man Hunde nicht an die Kette legen? Ist das nicht besser, als sie draußen unkontrolliert rumlaufen zu lassen?”


Einen Hund zu Einzelhaft an einer Kette zu verurteilen ist so grausam, dass es sogar vielerorts verboten ist. Hunde an der Kette leiden unter sengender Hitze, bitterer Kälte, Regen und Wind immer mit dem Risiko, einen Hitzschlag, Erfrierungen oder witterungsbedingte Erkrankungen zu bekommen. Ketten können sich an Bäumen oder anderen Gegenständen verheddern, Wasserschüsseln können leicht umkippen, und Futter kann im Sommer rasch verderben und im Winter einfrieren.
Angekettete Hunde entwickeln häufig eine übertriebene Angst vor Eindringlingen und extremen Bewacherinstinkt für ihr winziges Stückchen Land. Sie sind außerdem leichtes Ziel für grausame Menschen, die sie ärgern, und so werden viele Kettenhunde scheu und misstrauisch. Und wen wundert's, dass Hunde, die den Großteil ihres Lebens an der Kette verbracht haben, oft gefährlich werden, während Hunde, die gute Sozialkontakte haben, selten beißen.
Aber was vielleicht am schlimmsten ist: Kettenhunde leiden entsetzlich unter Einsamkeit. Sie sind Rudeltiere, die sich danach sehnen, mit ihrer Menschenfamilie zu leben, von der sie geliebt werden. Einem Hund diese Gesellschaft zu verweigern, ist so grausam, dass manche Hunde unter dieser Einsamkeit sogar wahnsinnig werden. Es ist daher für alle Beteiligten das Beste, wenn Hunde als geschätzte Familienmitglieder gehalten werden.

Quelle: http://www.peta.de

 

So, das war vorerst der letzte Teil dieser Serie. Nicht traurig sein, ich find bestimmt bald was ähnliches.

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