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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise

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Polar LoopEigentlich hatte ich mir zu Weihnachten einen Activitätsträcker gewünscht, aber wie so oft im Leben bekommt man nicht das, was man möchte. Und so habe ich mir eben selber Einen gekauft. Anhand welchen Kritierien ich mir den Tracker ausgesucht habe und wie meine Erfahrungen damit sind, möchte ich Euch hier erzählen.

Welcher Activity Tracker ist der Beste?

Zuerst stand ich da mit der Qual der Wahl, da es inzwischen wirklich verdammt viele Activity Tracker gibt. Ich hatte nämlich bisher alles mit verschiedenen Apps am Handy gemacht, doch das wurde mir jetzt auf Dauer zu umständlich. Nachdem ich wochenlang zwischen Nike Fuelband, Jawbone UP, Fitbit ONE und Polar LOOP verglichen habe, entschloss ich mich letztendlich für den Polar Loop. Vor allem weil das System erweiterbar ist und an die jeweiligen Umstände damit anpassbar. Ausserdem ist es wasserdicht, kann damit auch zum Schwimmen mitgenommen werden. Lange Zeit stand der Loop gleichauf mit dem Fuelband, was wirklich auch toll ist, doch wie erwähnt hat mich die Erweiterbarkeit und wasserdichte überzeugt. Und der Loop sieht richtig klasse aus. Wenn ich es mir so ansehe, ist es eine der schönsten "Uhren" die ich je hatte.

In wenigen Minuten in Betrieb genommen

Nach nur einer Woche kam der Loop direkt von Polar. Obwohl sich diese Woche fast ins Unendliche zog, freute ich mich wie in kleines Kind, als der Loop endlich da war.
Die Inbetriebnahme ist ganz einfach. Anfangs suchte ich die Anleitung in der Verpackung, doch alles passte auf einen kleinen Zettel, der so toll bebildert ist, dass es wirklich gut verständlich erklärt ist und von Jedermann/-frau zu verstehen. Wie man das Band zurecht schneidet, dass es passt, den Loop an den PC anschliesst, anschliessend die Software und App Flow installiert und dort einen Account anlegt. Damit alles korrekt gemessen wird, müssen die Personendaten, Gewicht, Größe, etc angegeben werden. Und sobald der Loop geladen ist kann es losgehen. Bei mir hat er so schnell geladen wie ich gebraucht habe den Account einzurichten und alles am Smartphone einzustellen. Das hört sich jetzt zwar alles nach viel Arbeit und kompliziert an, ist es aber gar nicht. Nur ein paar Minuten am PC und ein paar weitere Minuten am Smartphone und das war es schon.

Optik, Bedienung, Haltbarkeit

SchritteZuerst mal im kurzen Sätzen mehr über die "Hardware". Den Loop gibt es in verschiedenen Farben, ich habe mir den Black Currant gewählt, da es ein tiefes Violett ist, welches schon in Richtung Schwarz geht, die Anzeige aber in einem herrlich knalligen hellen Lila/Pink ist. Da der Hauptteil meiner Garderobe in pink ist, passt das am Besten.
Der Polar Loop ist aus weichem angenehmem Material welches mit einer Edelstahl-Schliesse ausgestattet ist. Beim täglichen Gebrauch bemerkt man den Loop kaum. Er ist sehr leicht und die Rundung dem Arm angepasst.
Er verfügt über nur eine (fast unsichtbare) Taste und zeigt je nach Betätigung im Dispay an: Uhrzeit, Aktivität (wieviel bisher und wieviel noch bis zum erreichen des Tageszieles), Anzahl verbrauchter Kalorien und Schritte. Ausserdem begrüsst er einen morgens, meldet wenn die Batterie leer wird und vor allem bringt er tolle Lichtsignale wenn man sich zu wenig bewegt.
Die Taste reagiert wohl auf Wärme, denn in der Dusche geht sie vom warmen Wasser alleine an und wenn ich kalte Hände habe, reagiert es kaum.
Der Akku hält bei mir 2-4 Tage, aber ich muss sagen, ich spiele auch verdammt viel damit rum. Dafür ist er aber auch schnell geladen (ca. 45 Minuten). Ganz leer habe ich ihn aber noch nicht bekommen, immer so bei 10-20% stöpsel ich ihn an. Er ist mit maximaler Betriebsdauer von 6 Tagen angegeben, was sicher stimmen kann, wenn der Flugmodus eingestellt ist und es sich nicht immer per Bluetooth mit dem Smartphone verbindet. Ich schätze, da ich dauernd synchronisiere, nimmt mein Akku deswegen so schnell ab.

Tägliche Benutzung

Als erstes fiel mir auf, dass Polar und meine Lieblingsapp MyFitnessPal nicht zusammen arbeiten. Tagelang überlegte ich, wie ich damit leben könnte, als POLAR ein Update brachte (ja, der Polar Loop wies mich auf dem Display drauf hin, dass ein Update verfügbar ist!) und nachdem es über den PC auf den Loop installiert war ging das auch mit MyFitnessPal - juhuu.
Der Polar Activitätstracker ist kein reiner Schrittsensor, sondern ein Bewegungssensor. Der Unterschied besteht darin, dass nicht nur die Schritte sondern alle Bewegungen in die "Währung" Schritte (also Steps) "umgerechnet" werden. Somit werden (fast) alle Bewegungen in die Schritte reingerechnet (näheres siehe Abschnitt Benutzung im Sport). Beim normalen Tagesablauf habe ich das anhand meiner bisherigen Apps verglichen und bin annähernd auf die gleichen Werte gekommen. Also nicht die Schritte, sondern vielmehr der Tages-Gesamtkalorienverbrauch.

Polar Flow AppHandling beim Sport

Im Besonderen habe ich die Funktionsfähigkeit auf dem Laufband getestet. Hier ein Beispiel:
Vor dem Training hatte ich tagsüber schon laut Loop 4,3km und 9218 Schritte zurückgelegt.
Während des Trainings legte ich 2,51km (laut Anzeige Laufband) und 4333 Schritte (laut Pedometer) zurück.
Der Polar Loop zeigte mir an, dass ich insgesamt mit Laufband 7km bzw. 13505 Schritte zurückgelegt habe. Also lediglich eine Differenz von -0,19 km und 46 Schritte. Eine ziemlich genaue Messung in meinen Augen. Da ich den Test mehrfach wiederholt habe, kann ich sagen, dass es wirklich immer ziemlich genau übereinstimmt.
Mit dem Ergometer hatte ich allerdings mehr Probleme bei dem Tracking. Während des Radelns liegt der Arm je retaliv ruhig auf dem Lenker. Somit wird die Bewegung überhaupt nicht registriert, welche die Beine ausführen. Doch schon nach Kurzem fand ich die Ideale Lösung für diese kleine Problem: Einfach den Loop in die Socke stecken und die Schritte der Umdrehungen werden gezählt - Voila! Auch dieser Wert der verbrauchten Kalorien stimmt ungefähr überein.
Sogar beim Yoga hat es mich überzeugt. Obwohl es da nicht wirklich viele Kalorien zu tracken gibt, Yoga mache ich mehr für mein Innenleben. Immerhin stört das Band nicht dabei.

Kompatibilität

App KompatibilitätAm 24. und 25.02.15 (Tag des MyFitnessPal-Updates) machte der Loop in meine Health App zig tausend gleiche Einträge, welches mich zu einem Tagesdurchschnitt von 250.231 Schritten pro Tag brachte sowie einem Tages-Durchschnitt von 42,01 zurückgelegten Kilometern. Im Polar FLow wurde es sowohl online als auch in der App korrekt angezeigt. In der Health App hingegen versuchte ich die Einträge zu löschen, aber da es so viele waren musste ich zwangsläufig alle Einträge (nicht nur die Polar Flow) löschen. Komischerweise funktionierte das aber auch nicht richtig, irgendwie bleiben diese Einträge drin und "versauen" mit meine Statistiken. Irgendwo steckt da der Fehler nun drin. Leider habe ich bis dato keine Lösung gefunden. Bis zum o.g. Zeitpunkt hat alles wunderbar funktioniert. Wie ich gelesen habe, haben auch andere das Problem. Mit dem nächsten Update wird das sicherlich behoben werden.
Polar Flow und Polar Beat arbeiten beide wunderbar zusammen. Auch wenn manche den Nutzen der beiden Apps anzweifeln, finde ich beide gut. In der Flow App kann man den täglichen Stand seiner Aktivitäten verfolgen. Gerade beim Loop ist das interessant und man merkt dann erst wieviel man wirklich am Tag auf dem Hintern sitzt. Im Trainingstagebuch findet man Sporteinheiten, die man entweder dort eintragen kann, oder welche von MyFitnessPal eingetragen werden oder welche man mit Polar Beat getätigt hat.
Ausserdem benutze ich weiterhin die App Runtastic, auch hiermit arbeitet der Polar zusammen, bzw. die Polar Flow App. Und meine Statistiken etc kann ich mit am PC online über flow.polar.com ansehen und je nach Wunsch die Statistiken bzw. meine Favoriten dazu bestimmen. Online kann man auch Freunde und Bekannte finden oder auch Sportpartner. Ist noch in der Beta aber eine insgesamt tolle idee.

Erweiterbar

TrainingstagebuchIn den Apps Flow und Beat hatte ich gesehen, dass auch weitere Aufzechnungen möglich sind: z.B. Herzfreqenz, verbrauchte Kalorien, Analysen, etc. Je nachdem welche Werte einem wichtig sind, kann man das Polar-System erweitern zum Beispiel mit einem Herzfrequenzgerät (Brustgurt). Nachdem ich den Loop zwei Monate getestet hatte, bestellte ich mir den passenden Herzfrequenzmesser und kann nun ganz gezielt im richtigen Bereich trainieren. Entweder Fitness aufbauen oder Fett verbrennen. Der Loop und der Brustgurt arbeiten wurderbar mit den Apps Flow und Beat und auch mit Runtastic, Health und anderen Sportapps zusammen. Hier würde ich es ideal finden, wenn der Herzfrequenzmesser in einen Sport-BH eingearbeitet wäre. Aber das gibt es (noch?) nicht von Polar.

Fazit:

Seit über 4 Monaten nutze ich nun den Polar Loor und bin sehr begeistert. Er hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen und spornt total an, mehr Aktivität ins Leben zu bringen. Bei mir war es oft so, dass wenn ich abends auf der Couch lag und die 100% noch nicht voll waren, dann habe ich einfach noch ein wenig Sport gemacht. Je nachdem halt Yoga, Radeln oder Gymastik. Und Hausarbeit auch. Unglaublich wieviel "Punkte" das putzen bringt.
Inzwischen habe ich mir noch den Herzfrequenz-Gurt zugelegt. Durch die (nennen wir es mal:) Sportsucht will ich immer mehr machen und auch mehr Daten haben und so die Pfunde schneller schmelzen und das ist für den Sommer doch mein Hauptanliegen.
Bisher habe ich durch die Nutzung von Polar Loop schon über 4kg abgenommen. Es ist zwar "nur" ein Tracker, aber ich finde es spornt so sehr an, dass ich inzwischen schon ins nächste Fitnesslevel wechseln kann.

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