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RückenschmerzenVor ein paar Tagen kamen die ersten Auswertungen des BKK Gesundheitsreports 2016 heraus. In den letzten 10 Jahren nahmen die Krankmeldungen für Muskel- und Skeletterkrankungen (vor allem Rückenleiden) stetig zu. Nun, erstmals nach 10 Jahren, berichtet die BKK, dass die Krankentage in diesem Bereich zurückgingen.

Rückenbeschwerden immer noch die Nummer 1


Dass die Krankheitstage zurückgehen ist zwar positiv, aber solange Rückenschmerzen ein „Spitzenreiter“ bei den Krankschreibungen sind, gibt es noch viel zu tun. Dabei ist es aber unmöglich zu sagen, in welchen Berufen und Branchen am meisten Rückenbeschwerden auftreten, denn das ist eigentlich quer durch alle Berufszweige. Es kommt bei schweren körperlichen Jobs wie auf dem Bau, vor aber genauso bei Kindergärtnerinnen und auch den typischen sitzenden Berufen im Büro. Leitende Angestellte sind allerdings weniger davon betroffen.
Mehr als 90% der krankgeschriebenen Rücken-Patienten leiden unter muskulären Verspannungen, die Schmerzen verursachen. Schwere Ursachen, wie Bandscheibenvorfälle, kommen nur bei 5-10% vor. Die Verspannungen kommen oft von falschem Sitzen, Heben, Stehen und Gehen. Und gerade, wer beruflich oder familiär bedingt weniger Zeit für Bewegung und Sport hat, ist meist mehr betroffen. Es hilft zwar gezielte Gymnastik, wichtig wäre aber vor allem Prävention, also Vorbeugung durch erfonomische Arbeitsplätze, damit dem Leiden schon im Voraus entgegen gewirkt werden kann.

Mehr ergonomische Arbeitsplätze


Den Chefs und führenden Angestellten sollte es wichtig sein, dass Ihre (Mit-)Arbeiter gesund bleiben. Denn in einem ergonomisch idealen Umfeld arbeitet es sich besser und glücklicher. Ist der Arbeiter gesund und zufrieden, so bringt er mehr Leistung, er fehlt weniger und ist damit effizienter. Das spart Kosten. Durch langes sitzen, langes stehen wird der Rücken einseitig belastet. Hier können Beschwerden entstehen, denen man mit dem richtigen Arbeitsumfeld zuvorkommen kann, denn Ergonomie am Arbeitsplatz ist das Wichtigste.
 

Ergonomisches Sitzen


BallstuhlBei vorwiegend sitzender Arbeit braucht man einen guten Stuhl. Der Stuhl muss „passen“. Nicht jeder Stuhl passt zu jedem Arbeiter. Das „Verhältnis“ von Stuhl zu dem darauf Arbeitendem ist Einzigartig. Ein guter Stuhl begleitet Sie rund 10 Jahre, denken Sie beim Kauf daran. Stellen Sie sich hierzu einige Fragen:
Wie hoch oder nieder möchten Sie sitzen? Lässt sich der Stuhl in der Höhe verstellen und auch in der Neigung?
Bei der Sitzhöhe und -neigung sollten Sie darauf achten, dass Sie bei der Arbeit weder die Schultern, den Nacken noch sonstige Bereiche verspannen.
Denken Sie ausserdem daran, dass Sie regelmässig Ihre Sitzposition wechseln: von nach vorn gebeugt, zu hinten anlehnend, von aufrecht sitzend zu entspannt lümmelnd. Es ist wichtig, dass das der Stuhl mitmacht.
Ich selbst habe mir einen Ballstuhl angeschafft, so ist mein Körper fortwährend damit beschäftigt das „wackeln“ des Balles auszugleichen. Allerdings ist es sehr anstrengend so zu sitzen, anfangs bekam ich ziemlichen Muskelkater. Toll sind die Sattelhocker, da man durch deren Form eines (Pferde-)Sattels nahezu gezwungen ist aufrecht zu sitzen. Ausserdem sind sie sehr flexibel.
 

Ergonomische Wechselhaltung


Der passende Tisch ist genausowenig zu vernachlässigen. Denn wenn der Tisch höhenverstellbar ist, kann er an den Benutzer angepasst werden, und entspricht jeweils immer den Anforderungen. Auch toll ist ein abwechselnder Arbeitsbereich sitzend und stehend.
Prüfen Sie: Ist es vielleicht möglich, dass die das Telefon nur an einem Steh-Tisch nutzen? Denn so sind sie immer gezwungen, bei einem Anruf aufzustehen und machen die Schreibarbeit weiterhin sitzend. Oder schnappen Sie sich das Laptop und arbeiten an einem schönen Tag draußen an der frischen Luft, sofern das möglich ist.
 

Ergonomisches Stehen und Gehen


Wer selber schon mal lange gestanden hat, kennt die Beschwerden: Ermüdungserscheinungen, Verkrampfungen, schwere Beine, und da beim stehen das gesamte Muskel- und Skelettsystem belastet wird, kommen hier Schmerzen im Rücken besonders oft vor. Probleme mit dem Ischias-nerv sind ebenso häufig vorhanden, wie Kreislaufschwächen.Bei stehenden Arbeitsplätzen gilt es den Schmerzen und Ermüdungserscheinungen aktiv entgegen zu wirken. Das erreicht man mit Laufroste und Arbeitsplatzmatten. So ist der Körper fortwährend gefordert sich zu stabilisieren und die Gelenke, Sehnen und Bänder aktiv zu nutzen. Dadurch kommt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und der Arbeiter fühlt sich merkbar fitter. Zusätzlich würde ich zu den Schuhen mit runder Sohle raten. Ich nutze MBT-Schuhe seit ca 10 Jahren und bin noch immer zufrieden, vor allem wenn ich viel stehen und gehen muss. Aber auch da gibt es große Unterschiede.
 

Woher weiß man, welches der „perfekte“ Arbeitsplatz ist?


Schmerzen und Unzufriedenheit erzeugen Stress und stören die Konzentration. Da der Chef selbst Interesse daran hat, daß es seinen Arbeitern gut geht, wird er gern offen sein für Vorschläge und vielleicht sogar einen Fachmann kommen lassen, der die Begebenheiten örtlich prüft und dementsprechend den Arbeitsplatz mit dem Arbeiter zusammen optimiert. So finden sich maßgeschneiderte Lösungen für motivierte und leistungsfähigere Mitarbeiter. Am idealsten ist es, wenn man alles einige Tage oder Wochen testen kann und dann vergleichen.
Probieren Sie es selber aus, sprechen Sie Ihren Chef darauf an, denn meist reicht es sogar schon, eine Kleinigkeit zu verändern. Oder falls Sie selber Chef sind: beugen Sie den Krankheiten Ihrer Arbeiter vor, denn gesunde zufriedene Arbeiter leisten viel mehr, arbeiten konzentrierter und effizienter

 

 

 

Quellen:
bkk-dachverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/artikel/trotz-grippewelle-krankenstand-leicht-ruecklaeufig-bei-rueckenleiden-deutlich-weniger-krankschreibungen/
abendblatt.de/ratgeber/wissen/article129197206/Immer-mehr-Fehltage-wegen-Rueckenbeschwerden.html


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