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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise


Liebe Mitreisende, Freunde, Familie, Kunden, und alle anderen

leider bin ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen „gezwungen“ mich mehr um mich und die Familie zu kümmern und mich aus dem „elektronischen“ Leben zurückzuziehen. Zwar werde ich privat noch ab und zu in Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sein, doch werde ich nicht mehr bloggen, keine neuen Rezepte veröffentlich und auch nicht weiter mit Asche experimentieren.

Vielleicht geht es bald schon wieder besser. Aber erstmal ist das Real Life wichtiger.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet das verstehen.

Damit Ihr auch zukünftig die Informationen abrufen könnt, die ich in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen habe, bleiben die Blogs online.



SauerteigbrotKaum ein Lebensmittel wird bei uns so viel gegessen wie Brot. Es gibt zig verschiedene Sorten und ebensoviele Brötchen und andere Backwaren drumherum. Doch ein wirklich gutes Brot zu bekommen ist gar nicht so leicht. Die Backwaren in den Discountern sind zwar recht billig, doch leidet der Geschmack darunter. Ausserdem sind die chemischen Inhaltsstoffe abschreckend. Möchte man beim Bäcker ein Brot kaufen schreckt einen entweder der Preis ab oder die Unkenntnis der Verkäuferin über die Inhaltsstoffe. Wer selber backt, weiss genau was IM Brot ist und spart zudem richtig viel Geld. Ausserdem ist Brot sehr gesund und als Grundnahrungsmittel nahezu unverzichtbar. Hier auf dem Land backt man noch selber. Und das geht ganz einfach.

Brot selber machen

Es ist gar nicht schwer selber Brot zu machen. Entweder normales Weizenbrot, oder auch mit Sauerteig, Dinkelvollkorn oder mit verschiedenen Kernen. Geduld und Ausdauer werden belohnt. Und wer den Teig abends fertig macht kann sich in der Früh über ein frisch gebackenes Brot freuen.

Sauerteig

Den Sauerteig machen wir selber, das geht ganz einfach:
Sauerteig
Am besten nimmt man dazu ein großes Einmachglas und gibt hinein:
3 EL Mehl (gehäuft)
3 EL lauwarmes Wasser
beides gut miteinander verrühren. Dann sorgfältig abdecken bzw zuschrauben und bei Zimmertemperatur für 2 Tage "gehen" lassen. Wenn es schneller gehen soll, genügen auch 24 Stunden.

1-2 Tage später gibt man dann dazu:
3 EL Mehl
3 EL warmes Wasser
wieder gut verrühren. Dann wieder sorgfältig abdecken und bei Zimmertemperatur für weitere 24 Stunden "gehen" lassen.

Am nächsten Tag gibt man hinzu:
3 EL Mehl
3 EL warmes Wasser
wieder gut mit der bestehenden Masse verrühren. Dann wieder sorgfältig abdecken und bei Zimmertemperatur für weitere 24 Stunden "gehen" lassen.

Nun ist der Sauerteig fertig und kann weiterverwendet werden:
Entweder gibt man weiterhin pro Tag
1 EL Mehl
1 EL warmes Wasser
hinzu und zieht sich so jahrelang einen Muttersauerteig. Manche Familien haben durch diese Art einen Sauerteig der über 40 Jahre alt ist
oder
man friert ihn portionsweise ein
oder
man macht kleine Kügelchen, welche man trocknen lässt. Um den Sauerteig wieder zu "aktivieren" gibt man einfach warmes Wasser hinzu.

Wie macht man luftiges Sauerteigbrot?

Normales Brot kann iBrotnzwischen fast jeder backen, doch richtig gutes Sauerteigbrot ist sogar beim Bäcker selten zu bekommen. Und auch dieses ist nicht so schwer und kann mit etwas Übung gut selber zubereitet werden.

Das Geheimnis von Sauerteigbrot
Man nehme
  • 1 kg Mehl und gibt es in eine Schüssel
  • nun formt man in der Mitte eine Kuhle, zerbröselt ein Päckchen Hefe in die Kuhle
  • gibt etwas warmes Wasser dazu und vermischt den Teig in der Kuhle zu einem weichen Hefe-Teig
  • eine Prise Zucker darüber streuen und zugedeckt an einem warmen Ort für 20 Minuten "gehen" lassen
  • Jetzt 5-6 TL Salz sowie 1 Schöpfkelle voll Sauerteig dazugeben und mit soviel warmem Wasser vermischen, dass der Teig geschmeidig wird, aber nicht klebt. Das erkennt man daran, dass die Seitenwände der Schüssel "trocken" sind.
  • Jetzt die Schüssel wieder zudecken und an einem warmen Ort für weitere 20 Minuten gehen lassen.
  • Dann mit viel Geduld und Mühe den Teig für mindestens 15 Minuten kneten. Das geht am besten mit einer Maschine, wer kräftige Arme hat kann es natürlich von Hand machen.
  • Wieder abgedeckt für 20 Minuten ruhen lassen um anschliessend nochmal 15 Minuten zu kneten.
  • Die Brotform gut einmehlen und den Teig hineingeben. Oben nochmal eine Schicht Mehl drauf, damit die "Abdeckung" nicht hinklebt. An einem geschützen Ort am besten über Nacht "gehen" lassen.
  • Am nächsten Morgen den Ofen auf 250° Ober-/Unterhitze aufheizen. Damit genügend Luftfeuchtigkeit im Ofen ist einige Tassen Wasser in Ofenfeste Gefäße füllen und hinstellen.
  • Jetzt vorsichtig das Tuch vom Brot nehmen und erstaunt feststellen wie viel größer es über Nacht geworden ist. Nun das Brot in der Backform in den Ofen hineingeben und für 45-60 Minuten backen.
  • Nach 30 Minuten kann man es kurz herausnehmen und oben mit Wasser bepinseln. So wird die Kurste schön knusprig
  • Zum prüfen ob das Brot fertig ist, einfach kurz aus der Form holen und auf den Boden klopfen, klingt es hohl ist das Brot fertig und kann zum auskühlen auf einen Rost gestellt werden.

Leckere Variationen

SechskornbrotUm mehr Abwechslung zu haben kann man die Mehle variieren.
z.B. Weizenmehl ersetzen durch Dinkelvollkorn, oder miteinender mischen (bitte keine Fertigbackmischungen)
oder man gibt verschiedene Körner dazu und erhält so ein Sechskornbrot. Klappt auch mit Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen.
Macht man aus dem Teig Brötchen verringert sich die Backzeit auf ungefähr 25 Minuten und der Sonntagmorgen ist gerettet, falls mal wieder keiner zum Bäcker will.
Es gibt kein richtig oder falsch, man muss sich nur trauen und es ausprobieren. Und wenn es schief geht, einfach Fehler merken und nochmal machen (nicht die Fehler). Aber an einem anderen Tag.

Die richtige Aufbewahrung

BrotkastenEs gibt verschiedene Möglichkeiten das Brot aufzubewahren. Die wohl Gängigste ist eine Kunststoffdose. Leider auch die Schlechteste. Hier kann das Brot nicht atmen und wird über kurz oder lang schimmeln. Am idealsten ist die Aufbewahrung in Holz. Egal ob es eine Holzdose oder ein Holzbrotkasten ist. Holz wirkt feuchtigkeitsausgleichend weswegen das Brot weniger schnell austrocknet. Ausserdem können hier sogar verschiedene Brotsorten gleichzeig aufbewahrt werden ohne dass Schimmel auftritt.
Wer weniger Brot benötigt kann dennoch mehr backen, in Scheiben geschnitten kann man das Brot prima portionsweise einfrieren und es ist ruck-zuck mit dem Toaster aufgetaut. Getoastetes Körnerbrot schmeckt einfach sensationell lecker.

Verträglichkeit

Brot wird von den meisten Menschen vertragen, doch gibt es auch hier einige Eigenarten. Manchen Menschen bekommt der Roggen besser, anderen Weizen. Wobei man darauf achten muss, ob man vom polierten Weizen nicht Rückenschmerzen bekommt. Dinkel tut fast allen gut, weswegen wir Dinkelvollkornbrot bevorzugen. Und Vollkorn natürlich weil man davon schneller satt wird und man so die Wirkstoffe des vollen Korns bekommt. Warum sollte man sich mit normalem Korn begnügen, wo man die guten und wertvollen Inhaltsstoffe "herausgefiltert" hat, nur damit das Mehl weisser ist?
Wer kein Vollkorn mag, kann sich ja die Mischung selber zusammenstellen. Das ist der Vorteil, wenn man selber Brot backt. Und schon ein parr Körnchen wie z.B. Leinsamen oder Sesam verändern den Geschmack so wahnsinnig, dass man darüber wirklich erstaunt ist.

Tipp: In fast jedes Brot kann man Sesam und Mohn geben. Es verändert den Geschmack nicht zu sehr, aber man tut der Gesundheit einen wertvollen Dienst. In Sesam und Mohn stecken so viele wertvolle Dinge (z.B. Calcium)

Fotos:
© Maya

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