Spankers

Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise


Liebe Mitreisende, Freunde, Familie, Kunden, und alle anderen

leider bin ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen „gezwungen“ mich mehr um mich und die Familie zu kümmern und mich aus dem „elektronischen“ Leben zurückzuziehen. Zwar werde ich privat noch ab und zu in Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sein, doch werde ich nicht mehr bloggen, keine neuen Rezepte veröffentlich und auch nicht weiter mit Asche experimentieren.

Vielleicht geht es bald schon wieder besser. Aber erstmal ist das Real Life wichtiger.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet das verstehen.

Damit Ihr auch zukünftig die Informationen abrufen könnt, die ich in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen habe, bleiben die Blogs online.



ArganölMit Olivenöl und Kokosöl hatte ich mich ja schon auseinandergesetzt. Heute befasse ich mich mit Arganöl, auch ein sehr wichtiges Öl, das in keiner Küche fehlen sollte. Leider findet es im durchschnittlichen deutschen Haushalt so gut wie keine Verwendung, während es in exclusiven Hotels und Restaurants international sehr geschätzt wird. Vielleicht wird der Eine oder Andere von Euch, der es noch nicht kennt, in Zukunft seinen/ihren Ölvorrat damit erweitern.


Arganöl - woher kommt es?

Der Arganbaum ist einer der ältesten und seltensten Bäume der Welt, bereits seit 80 Millionen Jahren wächst er in Marokko. Als "Baum des Lebens" gilt er in manchen Regionen Marokkos, da er dort die Lebensgrundlage bildet und von den dortigen Menschen deswegen besonders geschätzt wird.

Ernte

Der Arganbaum ist mit Stacheln übersät und so warten die Pflücker, bis die reifen Früchte vom Baum fallen. Auch die dort lebenden Ziegen mögen gern die Früchte und klettern scheinbar mühelos die Bäume hoch. Nachdem die Pflücker die reifen Früchte aufgelesen haben, können sie über Jahre hinweg eingelagert werden. Ein sofortige Verarbeitung ist nicht notwendig.
Die Ernte bzw. Weiterverarbeitung der Früchte des Arganbaumes ist sehr schwierig, denn die Schale der Früchte ist sehr hart. In jeder Frucht stecken jeweils drei Kerne und in jedem Kern steckt eine Mandel etwa in der Größe von Sonnenblumenkernen. Aus diesen Mandeln wird das Öl gepresst. Und da 80% des gewonnenen Öles in Handarbeit hergestellt wird, bildet es die Grundlage für viele Familien. Doch kann man sich vorstellen, wie mühsam diese Arbeit ist.

Herstellung

Meistens wird das Arganöl von Berberfrauen in kleinen Mengen hergestellt.
Dabei gibt es zweierlei Herstellungsarten:
  • mit gerösteten Argankernen bekommt das Öl einen typisch nussigen Geschmack und wird als natives Arganöl in den besten Luxusküchen verwendet.
  • mit ungerösteten Kernen dagegen ist es viel milder, dennoch findet es nicht weniger Beachtung als das native Arganöl
Nachdem das Öl von Hand ausgepresst wurde muss es mehrmals gefiltert werden um die trüben Pressrückstände zu entfernen und um ein wunderschönes klares und goldgelbes Aussehen zu erhalten.

Verwendung in der Küche

Wie schon erwähnt wird es international in den besten Küchen geschätzt und befindet sich damit in der Gesellschaft von Kaviar und Trüffeln. Meistens wird es in Salaten eingesetzt, schmeckt aber auch zu Gemüse sehr lecker. Überall wo nussiges Aroma als Topping gewünscht ist, findet man es. Selbst ich habe einen kleinen Vorrat davon und schätze in manchen Gerichten seinen nussigen Geschmack. Wer ein wenig nachkochen möchte, hier meine nussigen Rezepte:

Aber auch Naturheilmittel

Argan wird verschiedene heilende Eigenschaften nachgesagt:
  • Stärkung der Abwehrkräfte
  • es fördert die Durchblutung
  • hemmt die Bildung von Bakterien
  • schützt vor freien Radikalen
  • wirkt desinfizierend
  • hilft bei Erkrakungen der Haut
  • wird bei Gelenkerkrankungen angewendet
  • findet Einsatz bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • reduziert die Aufnahme von Cholesterin im Darm
  • und unterstützt bei Fettstoffwechselstörungen

Schönheit kommt auch von aussen

JohanniskrautölAuch wenn die Meisten das Öl von innen dem Körper zuführen, so ist die äusserliche Anwendung genauso gut. Denn Arganöl ist feuchtigkeitsspendend und verfeinert ausserdem das Hautbild. Durch die durchblutungsfördernden Eigenschaften ist es ideal als Massageöl und durch den angenehmen Geruch wird die Entspannung bei der Massage noch vertieft. Das Einreiben bei Gelenkerkrankungen wirkt unterstützend und schmerzlindernd. Es ist damit auch ideal zur Herstellung von besonderen heilenden Körperölen (z.B. Johanniskrautöl welches ich auch selbst herstelle)

und noch mehr

Auf den meinsten Arganölen wird man den Vermerkt "Bio" finden, doch auch ohne diesen Hinweis ist das Arganöl immer aus kontrolliert biologischem Anbau. So behält das Öl alle wertvollen Inhaltsstoffe und damit seine Exclusivität.
Das Informationsportal Arganoel-24.de gibt weitere interessante Informationen darüber, wie sich Arganöl zusammensetzt, wie es hergestellt wird und welche Wirkungen davon ausgehen.

Fotos:
© Maya

Quellen:
Wikipedia
Arganoel-24.de   



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