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Mayas Blog über aktive, gesunde, natürliche & nachhaltige Lebensweise


Liebe Mitreisende, Freunde, Familie, Kunden, und alle anderen

leider bin ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen „gezwungen“ mich mehr um mich und die Familie zu kümmern und mich aus dem „elektronischen“ Leben zurückzuziehen. Zwar werde ich privat noch ab und zu in Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sein, doch werde ich nicht mehr bloggen, keine neuen Rezepte veröffentlich und auch nicht weiter mit Asche experimentieren.

Vielleicht geht es bald schon wieder besser. Aber erstmal ist das Real Life wichtiger.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet das verstehen.

Damit Ihr auch zukünftig die Informationen abrufen könnt, die ich in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen habe, bleiben die Blogs online.



WaageIch glaube jeder Übergewichtige von uns kennt das Problem mit den Diäten: Man will eigentlich nur ein paar ungeliebte Kilos loswerden, aber die sind so schnell wieder da, dass es schon fast an ein Wunder grenzt. Ich könnte ja jetzt ausholen und Euch erklären, dass man die Ernährung umstellen muss und wie der Körper wirklich funktioniert, aber ich bin mir sicher, das habt Ihr alles schonmal gelesen. Statt dessen erzähle ich Euch wie ich ohne Anstrengung meine Pfunde losgeworden bin und jetzt ein Gewicht erreicht habe, das ich schon seit über 13 Jahren nicht mehr hatte!

Sport ist Mord

Ich bin weder Sportler noch Faulenzer. Jeder muss ja wohl den inneren Schweinehund überwinden, oder? Naja, seit dem ich "meinen" Sport (laufen) gefunden habe, gehe ich gern und laufe jeden zweiten Tag 3-5 Kilometer. Doch stellt Euch vor, das hat mir weder für die Figur noch für die Waage was gebracht. Ich mach es dennoch, weil es mir guttut. Also wenn Ihr Euren Sport noch nicht gefunden habt, sucht weiter. Aber das ist nicht mein Abnehm-Geheimnis.

HILFE - ich will endlich die Schwangerschaftspfunde loswerden

Seit den Geburten wurde ich den "Babyspeck" einfach nicht los. Immerhin hatte ich als Veganerin den "Sprung" von 85kg auf 74kg geschafft, der Rest ging dann immer mal wieder runter auf 68 kg und auch wieder hoch.
Ein stetiges Auf und Ab mit jeder Diät und das obwohl ich Veganerin bin. Ich dachte durch das gesunde Ernähren und vieles Obst und Gemüse nehme ich schon von alleine ab. Weit gefehlt, kennt Ihr das auch? Ja es gibt wirklich auch dicke Veganer. Wie sich jetzt herausstellte, habe ich nur das falschen Obst und Gemüse gegessen um abzunehmen. Aber von Anfang an:

Und so geht es

In meinem Leben gibt es verdammt viele Zufälle die mich in die richtige Richtung "schubsen". Im Nachhinein stelle ich das immer wieder fest und das war auch wieder mal so ein Zufall. So erhielt ich das Buch SOS Schlank ohne Sport von Katharina Bachman. Eigentlich dachte ich, dass das schon wieder so ein Buch ist über erfolgloses abnehmen, aber die Schreibweise der Autorin und deren eindeutige Bilder von Ihr und Ihrem Mann liesen es mich dennoch nicht mehr aus der Hand legen. In nur einem Nachmittag las ich das ganze Buch durch. Katharina Bachmann und Ihr Mann sind so ganz typische Deutsche würde ich sagen. Wohlstandsbauch und die dazugehörigen Wohlstandskrankheiten: Diabetes, Bluthochdruck, Schilddrüse, etc.
Jedenfalls trafen sie auf einen Arzt, der ihnen eine besondere "Diät" empfahl. Zuerst kam eine Woche der Entgiftung. Überraschend, dass das Entgiftung sein soll, was ich da las. Und anschliessend eine Ernährungsumstellung (na toll, dachte ich, aber wartet ab). Und schwups, nach wenigen Monaten waren die Beiden rank und schlank. Tja und so begann ich auch vor einigen Wochen damit:

Meine Entgiftungswoche:

1. TagMelone
Ich startete mit 66,7 kg
Gleich in der Früh ging ich einkaufen und besorgte mir frische Zutaten für die kommenden 3 Tage. Für die restlichen 4 Tage wollte ich dann wieder frisch einkaufen.
Eigentlich nichts besonderes, denn wir essen sowieso viel Obst und Gemüse, dachte ich, doch es macht wohl die Zusammenstellung der Tage irgendwie aus. Keine Ahnung.
Am ersten Tag aß ich soviel Obst ich wollte. Vor allem Wassermelone, es war ja so heiß draussen. Papaya, Nektarinen, Erdbeeren, Trauben, Pfirsiche, Pflaumen,...was es so alles beim Händler gab. Alles war unheimlich saftig und lecker - und machte überraschenderweise satt. Und es kam der Heisshunger: auf Fleisch. Seit Jahren wollte ich kein Fleisch mehr, aber heute hätte ich fast alles drum gegeben. Mein Mann sah mir fassungslos zu, er wollte erst Mal sehen, wie das bei mir funktionierte um es später dann vielleicht auch zu probieren. Doch am Abend sehnte ich mich nach Gemüse. Ich mag Obst nicht so sehr, dass ich mich davon fortwährend ernähren möchte. Mir ist Gemüse lieber. Und so sehnte ich mich nach dem 2. Tag.
Ich gab alles was ich aß in die App MyFitnessPal ein um die Kalorien und Nährstoffe zu überprüfen. Die Kalorien waren sehr viel, auch der Zuckeranteil, war mehr als normal. Aber ich wollte dennoch mich nicht entmutigen lassen.

2. Tag
startete ich mit 65,2 kg, also schon 1,5kg weniger.
Viel Verlust, vielleicht weil ich abends noch ein paar Kilometer gelaufen bin. Jedenfalls begann dieser Tag mit einer großen gekochten Kartoffel mit etwas Kokosöl. Mjam Mjam. Das machte lange satt. Leider half das nicht gegen die Kopfschmerzen, welche mich seit heute plagten. Und Übelkeit. Wohl ein Zeichen des "Entzugs". Kaffee und Matcha trank ich zwar, aber so ohne Sojamilch und Zucker schmeckte das nicht, und es war wirklich nur ein runterwürgen. Den ganzen Tag über gab es nun Gemüse in verschiedenen Sorten, Versionen, Farben, roh, gekocht, etc. So viel ich essen konnte. Ich muss sagen, ich war fortwährend satt. Nur dieses lästige Schwitzen ging mir auf die Nerven. Warum schwitzte ich nur so, obwohl es lediglich 18 Grad hatte? Bestimmt auch durch den Reinigungsprozess des Körpers. Heute hatte ich Heißhunger auf Nudeln und Kaffee mit Zucker, fast wie in den Schwangerschaften. Um mich abzulenken bereitete ich den Feta-Tofu für den 5. Tag vor. Denn ab da ist Tofu wieder erlaubt. Am Ende des Tages hatte ich unsummen Gemüse gegessen, war aber rundum satt (und damit auch zufrieden)

3. Tag
startete mit 64,7 kg, also 0,5 weniger
Immer noch Schädelweh. Und das ohne den heissgeliebten Kaffee. Den hab ich nun bleiben lassen, denn ohne Zucker bekomm ich das Gebräu nicht runter. Das gibt mir zu denken, denn was kann für mich gut sein, wenn ich es zuerst mit einem anderen Mittel geniessbar machen muss? Anscheinend bin ich auch mehr der Tee-Mensch, leider.
Nachdem ich gestern so viel Gemüse (ich kam gar nicht bis zum Kalorienlimit) gegessen habe, nahm ich nur so wenig ab. Der Eisen-, Zucker und Kalziumanteil in der Nahrung war geringer als mit Obst. Das sollte mir zu denken geben. Also in Zukunft mehr Obst. Da nimmt man mehr ab, obwohl mehr Zucker drin ist. In Zukunft werde ich wöchentlich einen Obst-Tag pro Woche einplanen. Heute gab es viel Obst und Gemüse, eine Mischung die mich mehr als fröhlich stimmt, denn eine Melone im Salat oder die Mango im Gemüsecurry reissen es doch raus. Oh wie herrlich das alles schmeckt. Sind meine Geschmacksknospen neu gewachsen?
Die üblichen 4km auf dem Laufband gingen heute aber nur unter Mühe, irgendwie war alles plötzlich so anstrengend

4. Tag
startete mit 64,2, wieder 0,5 weniger
Mein Frühstück startete neben dem Glas Wasser mit 2 Bananen. Ich fühlte mich aber sehr müde, keine Ahnung ob das auch noch zum Kaffee-Entzug gehört. Auch mein Kreislauf ist total am Boden. Eine Tasse Kaffee mit Mandelmilch ist heute immerhin drin. So konnte ich mich doch noch zum Einkaufen bewegen.
Wieder leckeres Gemüse zum Mittag, und lecker Chia-Bananen-Mandelpudding zum Nachtisch. Na so macht abnehmen doch Spaß. Langsam ging es mir dann tagsüber zunehmend besser und so setzte ich mich abends noch aufs Radl. Durch die Bananen hatte ich richtig Energie und konnte fast ewig fahren. Zumindest weiter als bisher. Satt wurde ich wie immer und schaffte gerade so mein Tagespensum. Doch der Heisshunger blieb. Und meinen Kaffee vermisste ich immer noch so sehr, auch das Kopfweh lies nicht wirklich nach.


5. Tag
startete mit 64,4 leider 0,2 mehr wie am VortagTomatensalat mit Tofu
Auf diesen Tag freute ich mich besonders, denn vor einigen Tage hatte ich mir Tofu-Feta eingelegt, den ich heute mit in den Tomatensalat geben wollte. Hab auch extra noch frischen Basilikum besorgt, nun konnte es zur Grillparty gehen. Der eingelegte Tofu war sensationell lecker, die Rezepte dazu findet Ihr hier:
Ausserdem hatte ich an diesem Tag das Gefühl meine Kraft kommt zurück. Keine Übelkeit mehr, endlose Energie. Ich erledigte viel, das war ein tolles Gefühl. Die für heute vorgeschlagene Essensmenge schaffte ich nicht, wie die Vortage auch. Unglaublich wieviel man Essen darf und nimmt ab solange es das richtige ist.
Die Party war übrigens gut zu bewältigen, also auch das ist kein Hindernisgrund, die Entgiftungswoche nicht machen zu können.

6. Tag
startete mit 64,7 also 0,3 mehr wie am VOrtag
Laut Buch hätte heute der Tag mit großem Gewichtsverlust sein müssen. Dennoch nahm ich zu. Ärgerlich. Dabei habe ich weder gesündigt noch sonstwas, sondern mich genau an den Plan gehalten. Naja nicht ganz, ich habe die Vorschriebene Menge an Rindfleisch durch Tofu ersetzt. Steht aber drin, dass man das tun kann. Toll. Bin ganz fertig und kaum zum Sport zu bewegen. Gehe dennoch ein paar Kilometer radeln. Aber heute ist wieder alles anstrengend. Dennoch ist die Ernährung auch heute gut und vor allem reichlich. Lecker. Ich muss sagen, ich hatte noch nie eine so tolle Entgiftung geschweige denn Diät.

7. Tag
startete mit 65,0 wieder 0,3 mehr wie am Vortag
Der letzte Tag, heute soll die Nahrung annähernd wieder auf normal umgestellt werden.  Merkwürdigerweise beginnt der Tag mit Durchfall. Es gab viel leckeres Gemüse mit Wildreis. Dazu Chia-Fruchtpudding. Alles in allem wieder den ganzen Tag satt gewesen. Das ist für mich auch das Wichtigste überhaupt - satt muss ich sein. Wenn ich nämlich dauernd ans Essen denke, werde ich irgendwann schwach.

am 8. Tag, also dem offiziellen Ende, hatte ich wieder 64,3 kg
Insgesamt also 2,4 kg abgenommen in der Woche. Gar nicht schlecht.

Und so ging es weiter

Zuerst mal habe ich die Vorratsschränke durchforstet und weggestellt, was nicht für mich geeignet ist. Dann neu aufgefüllt mit allem was mir gut tut und mich beim abnehmen nicht behindert.
Inzwischen fliessen die Pfunde fast wie von alleine, langsam aber stetig nehme ich fast täglich 200gramm ab und ich habe inzwischen ein Gewicht wie schon seit Jahren nicht mehr. Natürlich habe ich auch ein paar Schummeltage eingelegt (mit selbstgemachter Pizza) die aber wirklich kaum auf die Waage geschlagen haben und schon nach kurzem wieder weg waren.
Mein Kaffee fehlt mir nicht mehr ganz so schlimm, aber auch das muss ab und zu sein. Ansonsten habe ich in weißem und grünem Tee ganz guten Ersatz gefunden. Matcha würde ich noch lieber mögen, aber der ist halt in guter Qualität so teuer.

Fazit:Salat mit Karotten-Zitronendressing

Unglaublich, ich hatte zwar gehofft, dass die ganze Sache hilft, aber dass mein Körper so wahnsinnig reagiert - wow, damit hatte ich nicht gerechnet.  Dass abnehmen so einfach sein kann, nachdem ich mich jahrelang durch Diäten gequält habe. Ihr kennt das ja. Und es gibt einfach keinen Verzicht, denn durch die Schummeltage kann ich (wenn ich will) einmal in der Woche richtig dolle sündigen. Bisher war das aber nur einmal nötig. Fast Food mochte ich eh nie so sehr (bis auf Veggie-Döner)
Ich hoffe, dass ich einigen von Euch vielleicht Mut gemacht habe, nicht aufzuhören mit dem abnehmen wollen. Lasst einfach nur die für Euch ungeeigneten Lebensmittel weg, dann sind sogar Sünden erlaubt. Bei mir zum Beispiel ist Schokolade erlaubt. Ich muss sagen, dass die Umstellung auf die Ernährung nach der Blutgruppe mir unheimlich gutgetan hat und endlich zum gewünschten Abnehmerfolg führte.
Mein Mann möchte in Kürze auch beginnen und da bin ich dann schonmal gespannt. Ich glaube ich werde mit Ihm auch nochmal die Entgiftungswoche machen, nur damit er nicht so "alleine" ist. Werde ihm mal den Link zur Facebook-SOS-Gruppe geben.

Für Interessierte hier eine Leseprobe zum Turbo-Stoffwechselprogramm (mit rechtsklick speichern)   

Achja, unter meiner Rubrik Mayas Favouriten auf 88mk.de findet Ihr schonmal einige Rezepte für die Butgruppe 0

SOS funktioniert
Das Bild ganz links entstand nach der Geburt meines ersten Kindes (85kg!!!). Seitdem schleifte ich eine Masse an Kilos mit mir herum. 12 Jahre lang trug ich Konfektions-Größen 44, 46 und sogar 48. Es schwanke immer hin und her, aber nie unter Größe 42. Einige Male schaffte ich es bis Größe 42, dann stoppte es (trotz ausreichend Sport) und es ging kein Gramm mehr weg, eher wieder hinauf. Ihr kennt ja den Jojo-Effekt sicher auch zu genüge. Heute trage ich wieder 36/38, bin immer satt, sündige ab und zu muss aber auf nichts verzichten.






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